Zum Hauptinhalt Zur Navigation

USA: Bald Freiheitsstrafe für das Anbieten von P2P-Software?

Bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe für P2P-Anbieter gefordert. Der kalifornische Senator Kevin Murray(öffnet im neuen Fenster) hat jetzt einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, nach dem das Anbieten von Peer-to-Peer-Software mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden soll. Damit will Murray den illegalen Tausch urheberrechtlich geschützter Werke eindämmen.
/ Jens Ihlenfeld
288 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Murrays Gesetzesentwurf(öffnet im neuen Fenster) für Kalifornien sieht vor, dass derjenige, der Peer-to-Peer-Software verkauft, bewirbt oder verteilt, ohne dafür zu sorgen, dass mit dieser Software keine illegalen Dateien getauscht werden können, mit einer Geldstrafe von bis zu 2.500 US-Dollar oder Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft wird. Aber auch das Verbreiten von P2P-Software, die für andere Straftaten genutzt werden kann, soll entsprechend bestraft werden.

Dabei definiert Murray P2P-Software als eine Software, die, einmal installiert und gestartet, es Nutzern erlaubt, den eigenen Computer mit einem Netzwerk zu verbinden, in dem andere Nutzer auf ihren Computern Ton- und Videoaufzeichnungen anbieten. Kommt es zu Transaktionen, erhält ein Nutzer eine identische Kopie des Originals auf seinen Computer und verteilt diese Datei dann möglicherweise selbst weiter.


Relevante Themen