Auch eBay Deutschland wird teurer - ab 18. Februar 2005

eBay wächst deutlich, aber nicht genug

Wer einen eBay-Shop betreibt, muss sich demnächst auf eine neue Gebührenstruktur einstellen. Manche Optionen werden bis zu 500 Prozent teurer, andere günstiger. Auch für private Anbieter wird die Option "Sofort kaufen" deutlich teurer. Derweil meldet eBay zwar wieder einmal Rekordergebnisse, liegt aber unter den Erwartungen der Analysten, worauf der Aktienkurs um über 10 Prozent nach unten ging.

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Die neue Gebührenstruktur von eBay hatte in den USA bereits zu ersten Protesten geführt. Dort gelten die neuen Preise seit Anfang Januar, in Deutschland greifen die Änderungen ab 18. Februar.

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Deutliche Änderungen ergeben sich bei der Gestaltung von Angeboten in einem Shop. War bisher beispielsweise Fettschrift kostenlos, so verlangt eBay für diese Formatierung jetzt bei einem 30-Tage-Angebot 10 Cent. Für eine Galerie sind im gleichen Zeitraum statt einem fünf Cent fällig. Dafür ist die Nutzung des Verkaufs-Managers oder des Turbo-Listers zur Anzeigengestaltung jetzt kostenlos. Auch Bild-Optionen sind in den Shops günstiger, ein XXL-Foto kostet nur noch ab 5 Cent statt bisher 75 Cent.

Viel schwerer wiegen die Änderungen für die Option "Sofort kaufen", die auch bei privaten Auktionen gelten. Dieses Feature kostete bisher pauschal 10 Cent, was nun nur noch bei einem Sofort-Preis bis 9,99 Euro gilt. Bis 99,99 Euro sind 25 Cent fällig, ab 100 Euro 50 Cent.

Neu ist auch die Provision für besonders teure Artikel. Bis jetzt waren ab einem erzielten Preis von 500,01 Euro 20,50 Euro plus 2 Prozent des über 500,01 Euro hinausgehenden Preises fällig. Das gilt immer noch - ab 2.000,01 Euro sind aber nur noch pauschal 50,50 Euro fällig. Damit ist für Produkte ab 1.500 Euro eine insgesamt höhere Provision zu entrichten, ab dieser Marke wird das Verkaufen aber deutlich billiger, da der prozentuale Anteil entfällt. Offenbar will eBay damit den Handel mit höherwertigen Gütern ankurbeln.

Neben diesen allgemeinen Änderungen gibt es noch zahlreiche neue Preise für Fahrzeuge, Boote und Immobilien, die eBay aufgelistet hat.

Wie eBay in dieser Woche in den USA mitteilte, erzielte das Unternehmen im vierten Quartal 2004 einen Umsatz von 935,8 Millionen US-Dollar, 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Der operative Gewinn lag für das vierte Quartal bei 284,7 Millionen US-Dollar - ein Plus von 40 Prozent.

Im Jahr 2004 erzielte eBay insgesamt einen Umsatz von 3,27 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 51 Prozent entspricht; 2003 waren es nur 2,17 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn kletterte um 76 Prozent auf 778,2 Millionen US-Dollar. Dabei wurden auf eBay Waren im Wert von 34,2 Milliarden US-Dollar gehandelt, was einer Erhöhung um 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Dennoch zeigte sich die Börse nicht begeistert von den Zahlen, das Wachstum fiel offenbar zu gering aus, die Aktie ging nach Bekanntwerden der Zahlen um über 10 Prozent nach unten. [von Nico Ernst]

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Hans Georg Riedel 23. Jul 2008

Ebay Deutschland ist das Allerletzte, schädigt die deutsche Wirtschaft durch...

lorca 13. Feb 2005

ich nehme mir etwas zeit , sonst läuft mir die galle über ,wenn ich´s nicht tue. kein...

aberaber 07. Feb 2005

Erst vorgestern ist mir ein auf Ebay erworbener Mp3-Spieler nach 9 Monaten kaputt...

Weia 21. Jan 2005

Meine Rede...

gay 21. Jan 2005

www.gayauktion24.de


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