Intel greift nach Billig-Notebooks
Wie berichtet , hat Intel am heutigen Mittwoch, dem 19. Januar 2005, mit dem Sonoma-Konzept seine Centrino-Plattform runderneuert. Während das Hauptaugenmerk auf Performance-Lösungen mit einem Systembus von 533 MHz und dem dazu passenden Pentium M 770 mit 2,13 GHz liegt, hat Intel zeitgleich aber auch dem Lowcost-Segment ein kräftiges Upgrade verpasst.
Neben dem i915GM-Chipsatz gibt es jetzt nämlich auch den i915GML mit integrierter Grafik, aber einem Systembus-Takt von nur 400 MHz. Dieser Takt passt zum Celeron M, der jetzt mit bis zu 1,5 GHz zu haben ist. Im Vergleich zu bisherigen Celeron-M-Notebooks dürfte die neue Generation deutlich schneller werden – denn auch beim i915GML sind zwei Speicherkanäle möglich.
Das beschleunigt nicht nur die Gesamtleistung, sondern auch die interne Grafik. Wie von einem Notebook-Hersteller zu hören war, sind damit erstmals halbwegs flotte Rechner unter 800,- Euro möglich – bisher eine Domäne der deutlich langsameren SiS-Chipsätze. Auch sehr kleine Subnotebooks um 1.000,- Euro dürfen erwartet werden, da der Celeron M jetzt auch in der sehr stromsparenden ULV-Version mit 1 GHz verfügbar ist.
Entsprechende Produktankündigungen stehen jedoch noch aus. Bisher konzentrieren sich die Hersteller vor allem auf die neue Spitzenklasse für professionelle Anwender oder Multimedia-Notebooks für den stationären Einsatz. [von Nico Ernst]



