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Mobility Radeon X700 - PCI-Express-Grafik auch für Sonoma

ATI komplettiert Angebot an PCI-Express-Grafikchips. Zum Start von Intels neuer Centrino-Generation "Sonoma" hat ATI nun mit dem Mobility Radeon X700 einen weiteren PCI-Express-Grafikchip für gehobene Mittelklasse-Notebooks vorgestellt. Der Notebook-Grafikchip schließt die Lücke zwischen Mobility Radeon X300, X600 und X800 – wie Letzterer basiert auch der Mobility Radeon X700 auf ATIs aktueller, vom Desktop-Grafikbereich bekannten X800-Architektur.
/ Christian Klaß
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Wie das Desktop-Vorbild Radeon X700 bietet der Mobility Radeon X700 nur eine 128-Bit- statt eine 256-Bit-Speicherschnittstelle. ATI liefert den neuen Notebook-Grafikchip ohne und direkt mit auf der Chipplatine aufgebrachten 64 oder 128 MByte. Angesprochen werden können bis zu 256 MByte GDDR3-SDRAM. Der für AGP gedachte, ebenfalls X800-basierte Mobility Radeon 9800 sowie der Mobility Radeon X800 bieten jeweils eine 256-Bit-Speicherschnittstelle. Die um PCI-Lane-Switching erweitere Stromsparfunktion PowerPlay 5.0 sowie die sinnvolle 3D-Texturkompression 3Dc bieten alle drei.

Bei den restlichen Daten entspricht der mobile X700 größtenteils dem Mobility Radeon 9800: Beide kommen mit – abhängig vom Notebook-Hersteller – bis zu 350 MHz Chiptakt und bieten acht Pixel-Pipelines und sechs Vertex-Engines. Der Speichertakt liegt beim Mobility Radeon X700 bei ebenfalls 350 MHz, für den Mobility Radeon 9800 nannte ATI zu dessen Einführung einen Speichertakt von bis zu 300 MHz. ATIs aktueller Notebook-Topgrafikchip für PCI-Express, der Mobility Radeon X800, schafft es hingegen auf je bis zu 400 MHz und zwölf Pixel-Pipelines.

Im Laufe des Tages will ATI Partner bekannt geben, welche die PCI-Express-Grafikchips der kanadischen Chipschmiede einsetzen wollen. Die Chips sollen bereits seit Ende 2004 lieferbar sein, bisher mangelte es auf Grund Intels verzögerter Alviso-Chipsätze nur an entsprechenden Notebook-Designs. ATI ging zur Ankündigung des Mobility Radeon X800 im November 2004 noch davon aus, dass bereits Ende 2004 erste damit ausgestattete PCI-Express-Notebooks auf den Markt kommen werden, was sich jedoch in Ermangelung von PCI-Express-Notebook-Chipsätzen von Intel und Konkurrenten nicht bewahrheitete.


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