Wie sicher ist der Linux-Kernel?
Cox merkt an(öffnet im neuen Fenster), dass dank Werkzeugen wie "coverity" und "sparse" die Zahl der im Kernel gefundenen Fehler steigt, darunter auch alte Fehler, die bisher nur keiner bemerkt hat. Zudem lösen neue Fehler in der Regel eine Suche nach ähnlichen Fehlern in anderen Bereichen des Kernels aus, so dass die Zahl der gefundenen Fehler kurzfristig steigt, langfristig sich aber gegen null bewegt, so Cox.
Theodore Ts'o(öffnet im neuen Fenster) weist zudem darauf hin, dass die meisten der gefundenen Sicherheitslücken sich nicht ohne direkten Zugriff auf ein System ausnutzen lassen, also ein Benutzerkonto erfordern. Abgesehen davon bedeute eine steigende Zahl gefundener Fehler nicht zugleich, dass zunehmend mehr Fehler enthalten sind, vielmehr würden einfach mehr Fehler beseitigt, so Ts'o.
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