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Borland übernimmt TeraQuest

Softwareentwicklung auf dem Weg zum industriellen Fertigungsprozess. Borland übernimmt das amerikanische Beratungshaus TeraQuest, einen Spezialisten für Software-Entwicklungsprozesse. Damit will Borland seine Aktivitäten im Management der Softwareentwicklung weiter ausbauen.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Consulting-Unternehmen TeraQuest verfügt über langjährige Erfahrungen in der Optimierung von Software-Entwicklungsprozessen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit von TeraQuest liegt dabei auf der effizienteren Gestaltung der Entwicklungsprozesse durch Anwendung von CMMI (Capability Maturity Models Integration), eines Modells zur Beurteilung der Qualität des Software-Entwicklungsprozesses. In diesem Sektor bietet TeraQuest seinen Kunden Beratungsleistungen, Zertifizierungen, Messmethoden und Training an.

TeraQuest zählt 40 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von rund 6,3 Millionen US-Dollar. Borland sieht die Übernahme als Beitrag zur eigenen Strategie der "Software Delivery Optimization", mit der die Softwareentwicklung in einen wiederholbaren, vorhersehbaren, industriellen Fertigungsprozess überführt werden soll.

Im Zuge der Übernahme von TeraQuest wird Bill Curtis, Mitbegründer und Chief Scientist des Unternehmens, zu Borlands erstem Chief Process Officer ernannt. Er wird in dieser Funktion eng mit den Abteilungen Service sowie Forschung und Entwicklung zusammenarbeiten. Die Consultants von TeraQuest sollen zusammen mit Experten von Borland im Rahmen der Professional Services Organisation die neue "Process Optimization Practice" bilden.


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