ATIs Linux-Treiber mit weniger Fehlern auch für X.org 6.8
Behoben wurden Probleme im Zweischirm-Betrieb, beim Wechsel von X-Windows zur Text-Konsole und zurück, mit PCI-Express-Systemen (Absturz bei längerer 3D-Grafik-Darstellung oder X-Server-Neustart), 3D-Anwendungsabstürzen mit RHEL 3.0 und 1 GByte oder mehr Speicher sowie der Aktivierung des fglrx-Kernelmoduls. Die Video-Overlay-Funktion XVideo soll nun im Zweischirm-Betrieb wieder funktionieren.
ATIs neuer Treiber wurde für Red Hat Enterprise Linux und SuSe Linux entwickelt, für andere Linux-Distributionen gibt es entsprechende Anleitungen. Voraussetzung ist ein Linux mit POSIX-Shared-Memory, die glibc Version 2.2 oder 2.3, mindestens der Linux-Kernel 2.4 und zudem XFree86-Version 4.1, 4.2 oder 4.3 bzw. X.org 6.8. Die QT-Version 2.x.x wird laut ATI für das Control Panel benötigt, sofern man es benutzen will.
ATIs neuer Linux-Treiber steht als RPM-Paket - in Varianten für XFree 4.1, 4.2, 4.3 und X.org 6.8 - auf der ATI-Website zum Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung und unterstützt ATIs Desktop-Grafikchips (AGP u. PCI-Express) vom Radeon 8500 bis hin zum X800 inkl. etwaiger FireGL- und All-in-Wonder-Varianten (leider immer noch ohne Tuner-Treiber), ATIs integrierte Chipsätze vom Radeon 9000 IGP bis zum 9200 IGP sowie die Notebook-Grafikchipserien Mobility Radeon 9000, 9200, 9600 und erstmals auch den X800-basierten Mobility Radeon 9800 sowie den PCI-Express-Notebook-Grafikchip Mobility Radeon X700. Noch nicht erkannt wird leider der Radeon X850.