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Astaro nun auch mit eigenen Security-Appliances

Astaro Security Gateway in vier Modellvarianten angekündigt

Hatte sich Astaro bislang vor allem auf Software für Security-Appliances auf Basis von Linux konzentriert, nimmt das Unternehmen nun auch eigene Geräte ins Programm. Die vier Modelle der Reihe "Astaro Security Gateways" richten sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Abteilungen großer Firmen oder Behörden.

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Alle Systeme verfügen in der Grundausstattung über Firewall-, VPN- und Intrusion-Prevention-Schutz und können modular mit Viren-, Spam- und URL-Filter aufgerüstet werden. Zur Reduzierung von Installations- und Administrationskosten verfügen alle Ausstattungsvarianten über eine intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche. Die vier Varianten, das Astaro Security Gateway 110, 120, 220 und 320, unterscheiden sich vor allem in der Rechenleistung.

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Die integrierte Firewall soll den ein- und ausgehenden Datenverkehr nach Sicherheitskriterien überwachen. Administratoren können so Datenpakete zulassen oder blockieren, wahlweise nach Protokoll, internem Netzwerk, Server, Dienst oder Benutzergruppe. Die Firewall arbeitet sowohl auf Netzwerk- (Packet Header) als auch auf Applikationsebene (Payload), um unerlaubte Netzwerkaktivitäten zuverlässig erkennen und stoppen zu können.

Das VPN-Gateway unterstützt verschiedene Verschlüsselungsvarianten, um einen sicheren Kommunikationstunnel über das Internet aufzubauen. Zum Funktionsumfang gehören die Unterstützung mehrerer Architekturen, starke Verschlüsselungs- und Authentifizierungsalgorithmen, eine integrierte Certificate Authority, dynamische IP-VPN-Tunnel und eine nahtlose Integration mit den Firewall-Funktionen.

Das Intrusion-Protection-Modul scannt den eintreffenden Netzwerkverkehr und soll anhand bekannter Muster über 2.000 verschiedene Angriffsarten, Denial-of-Service-Attacken und Angriffsversuche auf Schwachstellen einzelner Applikationen erkennen. Sicherheitsadministratoren können sich bei wichtigen Ereignissen im Netzwerk automatisch benachrichtigen lassen, verdächtigen Datenverkehr unterbinden und Regeln gezielt ein- und ausschalten. Auch ein Spam- und Anti-Virenfilter ist integriert, ein Content-Filter erlaubt es, den Webzugriff für unterschiedliche Gruppen im Unternehmen zu konfigurieren.

Die Appliances lassen sich über das grafische Konfigurationstool Astaro WebAdmin konfigurieren und verwalten. Der Administrator kann alle sechs Applikationen per Webzugriff über eine vollständig verschlüsselte Verbindung verwalten.

Die Astaro Security Gateways sollen ab 1. Februar 2005 erhältlich sein, das kleinste Modell 110 wird für maximal zehn Nutzer empfohlen und verfügt über einen VIA C3 800 MHz+ (Eden-Kern mit 667 MHz), 256 MByte RAM und eine 20 GByte große Festplatte sowie drei Ethernet-Ports. Für maximal 50 Nutzer empfohlen wird die Version 120, die dem kleineren Modell im Übrigen entspricht. Die Preise liegen bei 695,- bzw. 995,- Euro.

Das Astaro Security Gateway 220 wird hingegen für bis zu 200 Nutzer empfohlen und ist mit einem Pentium-III-Prozessor mit 1,2 GHz, 512 MByte SDRAM und einer 40 GByte großen Festplatte ausgestattet. Das Gerät verfügt zudem über acht 10/100-Base-TX-Ports, der Preis soll bei 1.995,- Euro liegen. Das größte Exemplar der Modellreihe, das Astaro Security Gateway 320 für bis zu 500 Nutzer, verfügt über einen Pentium-4-Prozessor mit 2,4 GHz, 1 GByte DDR RAM, eine 80 GByte große Festplatte sowie vier 10/100-Base-TX-Ports und vier Gigabit Base-TX-Ports. Den Preis gibt Astaro mit 4.995,- Euro an.



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