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Intel strickt das Unternehmen um

Großes Stühlerücken: nun sechs Abteilungen, zwei davon neu

Neue Besen kehren gut: Noch vor seinem offiziellen Amtsantritt als CEO hat der designierte Intel-Chef Paul Otellini eine umfangreiche Restrukturierung des weltgrößten Chipherstellers angekündigt. Zwei neue Abteilungen sollen Intels Konzentration auf Plattformen statt nur Chips unterstreichen.

Bisher war Intel für einen Weltmarktführer mit über 35.000 Mitarbeitern relativ einfach stukturiert. Drei Unternehmensgruppen entwickelten und vermarkteten die Produkte: Die "Intel Architecture Group" kümmerte sich vor allem um Prozessoren und Chipsätze, die "Intel Communications Group" um Netzwerk- und Flash-Bausteine und die "Technology and Manufacturing Group" um die Halbleiter-Herstellung und um Forschung und Entwicklung.

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Zu letztgenannter Gruppe gehörte auch einer der profiliertesten Intel-Manager, Pat Gelsinger, bisher "Chief Technology Officer" (CTO) und damit Chef-Visionär des Unternehmens. Der erst 43 Jahre alte Gelsinger, der bei Beleidigungen seiner Produkte auch gerne einmal mit Zuckertütchen nach Journalisten wirft, hatte sich seine Sporen ursprünglich als einer der Designer des 486-Prozessors verdient. In den letzten Jahren hatte sich der passionierte Computerfreak (Zitat: "Ich bin ein Geek, ich will einfach alles!") und Initiator des "Intel Developer Forum" (IDF) aber vor allem mit IDF-Präsentationen zu wichtigen, aber dennoch Jahre entfernten Technologien herumzuschlagen - und nun ist er nach der Intel-Restrukturierung Chef der "Digital Enterprise Group".

Diese Abteilung leitet Gelsinger zukünftig zusammen mit Abhi Talwalker, bisher bei den Server-Produkten beschäftigt. Sie soll, so Intel, "durchgängige Lösungen in Unternehmen entwickeln" - und zwar für Computing und Kommunikation. Gelsinger dürfte damit Pentium 4, Xeons und auch Itaniums verantworten und ist somit zurück in der aktiven Entwicklung konkreter Produkte.

Faktisch aufgelöst ist damit die "Desktop Platform Group" (DPG), die der "Intel Achitecture Group" untergeordnet war. Der ehemalige Chef der DPG, Louis Burns, wird Leiter der neuen "Digital Health Group", die medizinische Geräte für Diagnostik, Gesundheitsforschung, Produktivität sowie, Intel wörtlich, "persönliche Gesundheitspflege" entwickeln soll.

Burns, der bei Presse-Meetings schon teure Tischdecken durch schwer lesbare Kugelschreiber-Skizzen ruiniert hat, ist damit quasi weggelobt. Zahlreiche Pannen, etwa der Rückruf der ersten Mainboards mit 915-Chipsatz, gehen auf sein Konto.

Intel strickt das Unternehmen um 

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Ralf Kellerbauer 18. Jan 2005

Zumindest verträgt die Ausrichtung auf 'Home' statt 'Desktop' kein BTX-Home oder sonstige...

Siciliano 18. Jan 2005

Seit ich Intel Aktien habe, sind die nur am sinken :-( Siehe http://phx.corporate-ir.net...



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