Motorola und Oakley entwickeln Bluetooth-Sonnenbrillen

Neues Joint Venture gegründet

US-Chipriese Motorola meint es offensichtlich ernst - nach der Ankündigung von Snowboard-Produkten mit integrierter Elektronik ist jetzt die Sonnenbrille dran. Trend-Firma Oakley will diese zusammen mit Motorola bauen.

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Kurz nach der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas teilte Motorola mit, dass man mit Oakley ein Joint Venture gegründet hat. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens ist es, "Motorolas neueste Bluetooth-Technologie mit Oakleys fortschrittlichen Eyewear-Konzepten zu verbinden", heißt es dazu in einer Ankündigung der beiden Unternehmen. Der Begriff "Eyewear" ist in diesem Fall tatsächlich passender als "Brille" - immerhin ist Oakleys Sonnenbrille mit MP3-Player, der Thump, in den USA inzwischen erhältlich, allerdings zu stolzen Preisen ab 395,- Dollar.

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Ob die neuen Produkte aber deutlich günstiger werden, darf bezweifelt werden, da Oakley sich selbst weiterhin als Premium-Marke versteht. Auch, was da genau mit Motorola entwickelt werden soll, ließen die beiden Unternehmen noch offen. Auf der Hand liegt aber eine Sonnenbrille, die Telefon- und MP3-Daten per Bluetooth empfängt und die Geräte auch fernsteuern kann.

Lösungen für eine solche Anwendung hatte Motorola auf der CES bereits vorgestellt. Zusammen mit der Snowboard-Kultmarke Burton zeigte das Unternehmen unter anderem eine Jacke und einen Helm, die per Bluetooth vernetzt wurden. Der in die Jacke integrierte MP3-Player wirkte dabei aber noch wie ein Standardprodukt im Format eines USB-Sticks. Die Technik hinter Oakleys Thump wirkt da mit gerade einmal 55 Gramm Gewicht für die gesamte Brille viel attraktiver, um die Elektronik in Bekleidung zu integrieren. Mitte 2005 wollen Motorola und Oakley erste Produkte ankündigen. [von Nico Ernst]

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