Deutsche Bestellungen für Mac minis machen optimistisch
Bei Gravis, einem der größten Apple-Händler in Deutschland, hieß es: "Es haben zahlreiche Kunden wegen des neuen Mac mini bei uns nach Lieferterminen und Ausstattungsvarianten gefragt" , sagte ein Gravis-Sprecher. "Wir sind begeistert von der großen und positiven Resonanz, die der neue Mac – gerade auch in bislang weniger Macintosh-affinen Kreisen – hervorgerufen hat." Gravis habe deshalb sofort in den USA eine größere Zahl an Mac minis geordert.
Mit Lieferproblemen rechnet man bei Apple Deutschland nicht. "Ich gehe fest davon aus, dass die Mac minis, die wir geordert haben, pünktlich Ende Januar ankommen werden" , sagte Deutschland-Chef Steinhoff.
Branchenexperten bewerten den Mac mini zwar zurückhaltend, aber positiv. "Das ist zwar ein großer Schritt für Apple, wird den Markt aber nicht revolutionieren" , sagte Axel Pohls, Chefsvolkswirt des Branchenverbands Bitkom. "Der Mac mini wird jedoch seinen Markt finden. Er bringt frischen Wind in die Branche."
Der bislang billigste Mac soll ab 29. Januar 2005 für 489,- bzw. 589,- Euro zu haben sein. Dafür bekommt man entweder einen PowerPC G4 mit 1,25 GHz, 256 MByte RAM und einer 40-GByte-Platte oder ein Modell mit 1,42-GHz-Prozessor, gleicher RAM-Menge und einer 80-GByte-Festplatte.
Notwendiges Zubehör müssen Nutzer aber zusätzlich erwerben, dazu gehören auch Monitor, Tastatur, Maus, Bluetooth und eine AirPort Extreme Card.