Xerox bringt Handys das Lesen bei

Mobiltelefon soll zum Dokumentenerfassungssystem werden

Forscher des Xerox Research Centre Europe (XRCE) haben eine Software entwickelt, die ein Foto-Handy in einen mobilen Scanner verwandeln soll. Abfotografierte Texte werden durch das Programm so aufbereitet, dass sie sich bei verbesserter Lesbarkeit speichern und aufbewahren lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Fotos lassen sich anschließend auch per Bluetooth oder MMS zur weiteren Verarbeitung, z.B. zur Texterkennung (OCR) an einen Server oder PC senden. So ist auch eine automatische Verarbeitung und Archivierung durch ein Dokumenten-Managementsystem möglich.

Stellenmarkt
  1. Anwendungsentwickler / Anwendungsbetreuer (m/w/d) Datenbanken
    ING Deutschland, Nürnberg
  2. UX Designer (m/w/d)
    INIT Group, Karlsruhe
Detailsuche

Die Mobile-Document-Imaging-Lösung (MDI) setzt Aufnahmen mit Megapixel-Auflösung voraus, wie sie aktuelle Handy-Kameras bieten. Die Verarbeitung erfolgt dann in vier Schritten: Nach der Aufnahme wird das Bild von Unschärfe befreit. Anschließend wird das Farbbild in eine Schwarz-Weiß-Aufnahme umgewandelt und auch Schatten und Reflexionen werden entfernt, während bei farbigem oder handschriftlichem Text zusätzlich Farbsättigung und Weißabgleich zum Einsatz kommen. Abschließend wird das Bild auf eine Datenmenge komprimiert, die rund einem Zehntel eines normalen JPEGs entspricht.

Erste funktionierende Prototypen konnten die Forscher im November 2004 vorstellen, für die weitere Entwicklung sind neben einem neuen, noch stärker komprimierenden Dateiformat technische Möglichkeiten zur Indizierung und Editierung der Dokumente geplant. Derzeit finden auch Gespräche mit mehreren Mobiltelefon- und Chipsatz-Herstellern sowie Netzwerkanbietern und Telefon-Softwareentwicklern statt, um die Technik zu vermarkten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Schubidu 17. Jan 2005

Seh schon das Handyverbot in Buchhandlungen. LoL...

Schubidu 17. Jan 2005

Jajaja.. und mit Handschuhen können Kriminelle Fingerabdrücke vermeiden.. also weg mit...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  3. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /