Operation Open Gates: Aufregung um Linux-Initiative

OSDL dementiert Pläne, Linux in Teilen neu zu schreiben

Die wegen ihrer Berichterstattung rund um SCO in die Kritik geratene Maureen O'Gara berichtet für Linux Business Week exklusiv, dass ein Konsortium aus IBM, Intel und den Open Source Development Labs plant, in einer Aktion namens "Operation Open Gates" Teile des Linux-Kernels neu zu schreiben, um diese von Patentverletzungen zu befreien. Allerdings wurde der Bericht von O'Gara seitens der Open Source Development Labs dementiert.

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Dem Bericht von Maureen O'Gara zufolge sollen im Rahmen der "Operation Open Gates" 27 Kernel-Komponenten von Linux neu geschrieben werden, die möglicherweise gegen Patente von Microsoft verstoßen. So wolle man Microsoft die Möglichkeit nehmen, gegen Linux vorzugehen. Die entsprechende Ankündigung sei für den 25. Januar 2005 geplant. Auch der US-Bundesstaat Oregon und die Stadt Beaverton wollen laut O'Gara die Initiative unterstützen.

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Dieser Darstellung widersprechen zwei nicht namentlich genannte Offizielle der Open Source Development Labs (OSDL) gegenüber Newsforge, O'Gara habe verschiedene Informationen falsch miteinander kombiniert. So ist zwar für den 25. Januar 2005 eine Ankündigung der Open Source Development Labs zusammen mit der Stadt Beaverton geplant, diese sei aber wesentlich banaler als von O'Gara geschildert. Vor allem, was O'Gara in Bezug auf ein Patent berichtet, sei vollkommen aus der Luft gegriffen.

Die Stadt, in der die Open Source Development Labs und auch der dort beschäftigte Linux-Erfinder Linus Torvalds sitzen, unterstützt die Entwicklung von Open-Source-Software finanziell und die geplante Ankündigung stehe eher in diesem Zusammenhang, so Newsforge. Hier plane man ein "Center of Excellence" für Linux und Open Source, das unter anderem Talente der Universität Oregon anziehen soll.

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