Oracle/PeopleSoft: Fast jeder Zehnte soll gehen

Mitarbeiterzahl soll nach Übernahme von 55.000 auf 50.000 reduziert werden

Nach der Übernahme von PeopleSoft durch Oracle muss fast jeder Zehnte gehen, wie Oracle nun ankündigte. Die Zahl der bis dato insgesamt 55.000 Mitarbeiter soll um 5.000 reduziert werden. Die Kündigungen sollen sich auf beide Unternehmen erstrecken und größtenteils in den nächsten zehn Tagen erfolgen.

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Mindestens 90 Prozent der PeopleSoft-Mitarbeiter in den Bereichen Produkt-Entwicklung und Produkt-Support will Oracle halten, die Entwicklung von PeopleSoft 8.9 soll noch abgeschlossen werden und auch die Entwicklung der Version 9.0 noch beginnen. Kunden sollen weiterhin von PeopleSoft-Mitarbeitern betreut werden, wenn auch unterstützt durch Oracle-Mitarbeiter.

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Auf diesem Weg will Oracle offenbar die Kunden von PeopleSoft beruhigen, konkrete Pläne über die künftige Organisationsstruktur und die weitere Produktplanung will Oracle am 18. Januar 2005 verkünden, wenn das neue Unternehmen offiziell vorgestellt wird.

Oracle hat die Übernahme von PeopleSoft am 7. Januar 2005 abgeschlossen und zahlte dafür insgesamt rund 10,3 Milliarden US-Dollar. Oracle hält jetzt 97 Prozent der PeopleSoft-Aktien.

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