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SCO: IBM-Chef soll unter Eid aussagen

SCO sieht in Sam Palmisano die Schlüsselfigur zum Erfolg. Nachdem SCO in den bisher von IBM vorgelegten Papieren offenbar keine Hinweise finden konnte, die SCOs Vorwürfe gegen IBM untermauern, soll nun – sofern es nach dem Willen von SCO geht – IBMs CEO Sam Palmisano vor Gericht unter Eid aussagen.
/ Jens Ihlenfeld
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SCO hat wiederholt umfangreiches Dokumentationsmaterial und Quelltexte bei IBM angefordert. Während IBM der Ansicht ist, SCO alle gewünschten Unterlagen übergeben zu haben, vermutet SCO, IBM halte belastendes Material zurück. Um dennoch die eigenen Vorwürfe zu untermauern, will SCO nun, dass IBM-Chef Sam Palmisano unter Eid aussagt.

Palmisano hat Anfang 2002 das Amt als CEO bei IBM übernommen, war aber schon zuvor bei IBM in verschiedenen Positionen beschäftigt und gilt als treibende Kraft hinter dem Linux-Engagement von IBM. Aus diesem Grund will SCO auch Palmisano zur Aussage bewegen. Schließlich war Palmisano für die Linux-Strategie bei IBM zuständig und nach Ansicht von SCO war diese von vornherein darauf angelegt, geistiges Eigentum von SCO in Linux zu integrieren, um SCO so vom Markt zu drängen. Einst hatten IBM und SCO unter dem Namen "Projekt Monterey" gemeinsam an einem Linux-basierten Betriebssystem gearbeitet, bis IBM sich direkt der Unterstützung von Linux zugewandt hatte.

Den entsprechenden Antrag(öffnet im neuen Fenster) von SCO sowie dessen Begründung(öffnet im neuen Fenster) ist bei Groklaw(öffnet im neuen Fenster) zu finden. Allerdings muss das Gericht entscheiden, ob es dem Antrag von SCO folgt und Palmisano unter Eid aussagen muss.


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