Microsoft: Sicherheits-Patches werden auch extern getestet

Microsoft nimmt Tester ausgewälhter Kunden und Partner

Um die Zuverlässigkeit und Kompatibilität von Sicherheits-Patches zu verbessern, will Microsoft derartige Patches künftig auch von externen Beta-Testern prüfen lassen, berichtet das US-Magazin eWeek. Damit soll der Prozess der Bereitstellung von Sicherheits-Patches verbessert und womöglich auch beschleunigt werden. Bislang wurden Sicherheits-Patches aus Redmond überwiegend intern getestet.

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Nach den Erkenntnissen von eWeek.com startet Microsoft ein so genanntes "Security Update Validation Program", an dem Beta-Tester teilnehmen können, um darüber vorab Sicherheits-Patches aus Redmond zu erhalten und diese auf Funktionsfähigkeit, Kompatibilität sowie Stabilität prüfen. Die Aufgabe der Beta-Tester besteht somit nicht darin, zu prüfen, ob das entsprechende Sicherheitsloch durch den Patch geschlossen wird. Das wird weiterhin intern bei Microsoft getestet.

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Teilnehmer des "Security Update Validation Program" erhalten einen limitierten und kontrollierten Zugang zu Sicherheits-Patches, um somit einen Missbrauch zu verhindern. Die Tester erhalten keinerlei Zugriff auf die Informationen bezüglich der Sicherheitslücken, die ein solcher Patch schließt, versichert Microsoft. An dem nicht öffentlichen Beta-Test können nur ausgewählte Unternehmen teilnehmen, die Microsoft direkt kontaktiert, um ihnen ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Die Patches werden dann in simulierten Software-Umgebungen von diesen getestet.

Stephen Toulouse, der Program Manager von Microsofts Security Response Center, sagte gegenüber eWeek.com: "Weiterhin ist die höchste Priorität, Patches in hoher Qualität anzubieten. Ein fehlerhafter Patch ist schlimmer als gar kein Patch. Mit dem neuen Programm unterstreichen wir diese Verpflichtung."

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