Steigt Rupert Murdoch ins Spielegeschäft ein?

News Corporation prüft Übernahme von Spielepublishern

Der Medienunternehmer Rupert Murdoch könnte möglicherweise in den Markt für Computer- und Videospiele einsteigen, das erklärte Peter Chernin, COO von Murdochs News Corporation, auf der Analystenkonferenz der Citigroup Smith Barney. Demnach prüft das Unternehmen die Übernahme von Spielepublishern, unbedingt notwendig sei eine Übernahme und auch der Einstieg in diesen Markt aber nicht, relativiert Chernin die Absichten.

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Wie auch andere Medienunternehmen sehe man sich nahezu jedes Unternehmen der Video-Spiele-Branche an, so Chernin, was auch Marktführer Electronic Arts einschließe. Schwierigkeiten, einen geeigneten Kandidaten zu finden, bereite aber die Marktstruktur, denn in Bezug auf die Marktkapitalisierung klafft zwischen Electronic Arts und den übrigen Anbietern eine gewaltige Lücke. Während die Kleinen möglicherweise auf zu wenige Produktlinien fokussiert seien, handle es sich bei EA schon um einen größeren Brocken.

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Dabei erwähnte Chernin ausdrücklich den Namen Activision, ohne eine direkte Übernahmeabsicht auszudrücken. Das Unternehmen zählt zwar zu den größten in der Branche, gemessen an der Marktkapitalisierung ist EA aber mehr als sechsmal so groß.

In welcher Größenordnung die News Corporation in den Spielemarkt einsteigen wolle, verriet Chernin nicht und zeigt sich zudem bemüht, die Pläne zu relativieren: Es sei keinesfalls notwendig, in den Markt einzusteigen, auch ohne die Übernahme eines Spielepublishers sei man keinesfalls strategisch unvollständig.

Zu der von Rupert Murdoch geführten News Corporation gehören unter anderem der US-Fernsehsender Fox und BSkyB, das Filmstudio 20th Century Fox sowie zahlreiche Zeitungen vorwiegend in Australien und Großbritannien.

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