Gericht will über Abschaltung von Napster verhandeln

SightSound klagt gegen Napster wegen Patentverletzungen

SightSound will Napster per Gericht wegen Patentverletzungen abschalten lassen, eine entsprechende Klage hat das Unternehmen bereits im Oktober 2004 eingereicht. Für den 3. März 2005 ist eine Anhörung bezüglich einer einstweiligen Verfügung angesetzt.

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Man habe mit Napster, vormals Roxio, kurz vor einer Lizenzvereinbarung mit Napster für den Audio-Bereich gestanden, so Scott Sander, Präsident und CEO SightSound. Doch im letzten Moment habe Napster zusätzlich eine kostenlose Videolizenz gefordert, so dass es letztendlich zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung gekommen sei.

Sander erwartet nun, dass Napster die Patente anfechten werde. Die Patente beziehen sich auf Methoden und Systeme zur Übertragung erwünschter digitaler Audio- und Videosignale, beispielsweise den Verkauf von Musik und Filmen über das Internet. Mit CDNow hat sich SightSound bereits auf Lizenzzahlungen geeinigt. Insgesamt hält SightSound 15 Patente im Bereich von Peer-to-Peer-Architekturen.

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