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FTC geht gegen Spammer und Hintermänner vor

Wettbewerbsaufsicht erwirkt gerichtliche Verfügungen wegen Spam-Versand. Die US-Wettbewerbsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) hat jetzt gerichtliche Verfügungen gegen ein Netzwerk von Firmen und Einzelpersonen wegen Spam erwirkt. Die Spammer sollen per E-Mail für Porno-Seiten geworben haben.
/ Jens Ihlenfeld
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Die FTC wirft den Beschuldigten vor(öffnet im neuen Fenster) , gemeinschaftlich Nutzer mit E-Mails auf pornografische Inhalte hingewiesen zu haben – ohne entsprechenden Warnhinweis. Dabei geht die FTC nicht nur gegen die Spammer, sondern auch gegen deren mutmaßliche Auftraggeber vor – die Betreiber der entsprechenden Websites. Diese sollen auch ein Affiliate-Programm betrieben haben, das Dritte belohnt, die für zusätzlichen Traffic auf den Seiten sorgen.

Mit ihren Aktivitäten sollen die Beschuldigten gegen den CAN-SPAM-Act sowie Jugendschutzvorschriften (Adult Labeling Rule) und einen Erlass der FTC verstoßen haben. Dies sah das Gericht wohl ähnlich und untersagte den Beschuldigten, ihre Praktiken fortzusetzen und fror deren Vermögen bis zu einer Verhandlung ein.

Insgesamt sollen die Spammer hunderttausende Nutzer mit ihren E-Mails ohne deren Einwilligung behelligt haben. Auch sei den Nutzern keine Möglichkeit gegeben worden, sich aus den Verteilerlisten auszutragen.


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