Intel in Rekordlaune

Viertes Quartal 2004 jedoch mit schwachem Gewinn

Prozessor-Primus Intel konnte sein Geschäftsjahr 2004 mit einem neuen Rekordumsatz abschließen. PC-Komponenten liefen prächtig, bei Netzwerk- und Flash-Bausteinen schreibt Intel aber nach wie vor rote Zahlen. Dennoch bleibt das Unternehmen insgesamt hochprofitabel.

Artikel veröffentlicht am ,

Intels aktuelle Quartalszahlen waren von den Anlegern mit großer Spannung erwartet worden - hatte doch AMD noch am laufenden Handelstag der US-Börsen eine Gewinnwarnung herausgeben müssen, während Intel bereits zuvor seine Prognosen nach oben korrigiert hatte.

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Insgesamt konnte Intel im vierten Quartal 2004 9,6 Milliarden US-Dollar umsetzen und dabei 2,1 Milliarden Dollar verdienen. Das entspricht einer Steigerung beim Umsatz von 13 Prozent gegenüber dem voherigen Quartal und 11 Prozent beim Gewinn. Gegenüber den Vorjahresquartalen konnte Intel beim Umsatz immerhin 10 Prozent zulegen, beim Gewinn jedoch zwei Prozent weniger als im vierten Quartal 2003.

Dennoch konnte Intel das Geschäftsjahr 2004 mit 34,2 Milliarden Dollar Umsatz und 10,1 Milliarden Dollar Gewinn abschließen. Beide Werte stellen nach Angaben des Halbleiterriesen einen Rekord in der Unternehmensgeschichte dar.

Verantwortlich für diese Ergebnisse ist die unverändert starke Abteilung "Intel Architecture", bei der Prozessoren, Chipsätze und Systemkomponenten wie Mainboards oder auch unter anderem Namen vertriebene Server-Systeme aufgehoben sind. Damit verdiente Intel im vierten Quartal 2004 3,5 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 8,2 Milliarden Dollar. Allein die Prozessoren trugen dazu mit einem Umsatz von 6,8 Milliarden Dollar bei. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal waren es noch 5,9 Milliarden Dollar - das schmälert den unzweifelhaften Erfolg des Athlon 64 bei den Anwendern finanziell gesehen doch beträchtlich. Neben den Prozessoren will Intel auch bei Chipsätzen und Mainboards Rekordergebnisse erzielt haben, die genauen Zahlen legt das Unternehmen jedoch ebenso wie die Stückzahlen bei Prozessoren nicht offen.

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AMDs jüngste Gewinnwarnung führte das Unternehmen auf Probleme beim Geschäft mit Flash-Speichern zurück. Auch bei Intel bleibt diese Sparte defizitär. Sie ist dort in der "Intel Communications Group" untergebracht, die im vierten Quartal 196 Millionen Dollar Verlust einfuhr. Im Vorjahresquartal waren es jedoch noch 250 Millionen Dollar Verlust. Da Intel den Umsatz von 1,327 auf 1,364 Milliarden Dollar nur leicht steigern konnte, scheint diese Sparte jetzt aber insgesamt wirtschaftlicher zu arbeiten. Die Kalifornier machen dafür unter anderem Rekordergebnisse bei WLAN-Komponenten verantwortlich.

Im kommenden ersten Quartal, das traditionell in der IT zu den schwächeren Perioden zählt, erwartet Intel einen Umsatz zwischen 8,8 und 9,4 Milliarden. [von Nico Ernst]

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nemesis 21. Jan 2005

Sorry hab den Text noch nicht gelesen, aber warum ausgerechnet bei Netzwerk? Bei den...

Andreas... 12. Jan 2005

Stört doch sonst keinen ;-)

noname 12. Jan 2005

heute ist nicht Freitag!

He He AND 12. Jan 2005

jetzt kann AND einpacken, lol

Andreas... 12. Jan 2005

Und mal wieder beweist Intel AMD wo der Hammer hängt. Erster! ;-)



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