GeNUBox 2.0 für ausfallsichere VPNs
Mit dieser doppelten Absicherung sollen die VPN-Appliances von GeNUA einen zuverlässigen Betrieb hochverfügbarer Virtual Private Networks (VPN) erlauben. Die Cluster-Funktion basiert auf dem Hochverfügbarkeitsprotokoll CARP, das mit dem neuen OpenBSD-Release 3.6 in die GeNUBoxen integriert wurde.
Über dieses Protokoll beobachtet sich das Boxen-Pärchen ständig. Sobald die aktive VPN-Appliance ein Problem meldet, schaltet sich das passive Zweitgerät automatisch zu. Für den redundanten Netzanschluss können verschiedene Verfahren wie Ethernet, DSL und Modem-Verbindung beliebig miteinander kombiniert werden. Die Konfiguration der im Cluster gebündelten GeNUBoxen erfolgt über einen zentralen Management Server.
Neu ist in der GeNUBox 2.0 darüber hinaus die Funktion Network Address Translation-Traversal (NAT-T). Dadurch erfordern VPNs mit IPSec keine direkte Verbindung zum Adressaten, sondern können über vorgeschaltete NAT-Router abgewickelt werden. Die GeNUBox kann so an einer sicheren Stelle hinter der Firewall im Netzwerk platziert werden und durch das NAT-Verfahren wird für die IPSec-Verbindung keine eigene IP-Adresse benötigt.
Die GeNUBox kann sowohl IPSec- als auch SSH-Tunnel zur sicheren Datenübertragung über öffentliche Netze aufbauen. Dabei werden starke Authentifizierungs- und Verschlüsselungsmethoden verwendet. Zusätzlich bietet die GeNUBox eine integrierte Applikationsplattform. Hier können individuelle Anwendungen installiert werden, um beispielsweise Maschinen oder auch komplexe Industrieanlagen per Remote-Zugriff über das Internet zu steuern.
Die GeNUBox 2.0 soll ab sofort für 1.400,- Euro erhältlich sein.