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LaCie: Neue Netzwerkfestplatten und weiteres RAID-System

Netzwerkfestplatte per USB 2.0 und Ethernet nutzbar. Neben einer Festplatte mit integrierten Audio- und Videoausgängen hat LaCie auch drei für professionellere Anwendungsbereiche gedachte externe Festplatten vorgestellt. Darunter eine Ethernet-Festplatte mit 1 Terabyte Speicherplatz, eine Ethernet/USB-2.0-Festplatte und ein Firewire-800-/USB-2.0-Festplattensystem, das auch RAID 5 inkl. Hot Spare Disk unterstützt.
/ Christian Klaß
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Das RAID-Subsystem "Biggest F800" wird es in Varianten mit je vier 250-GByte- (1 Terabyte), 400-GByte- (1,6 Terabyte) oder 500-GByte-ATA-Laufwerken (2 Terabyte) geben. Das Array mit vier Laufwerksschächten unterstützt die RAID-Stufen 0, 0+1, 5 und RAID 5 mit Hot Spare Disk. Die Einstellung der verschiedenen RAID-Ebenen erfolgt über den integrierten RAID-Controller.

Der Betriebsstatus soll ständig durch ein hintergrundbeleuchtetes LCD angezeigt werden. Droht eine Überhitzung oder fällt ein Laufwerk aus, benachrichtigt das Biggest F800 den Administrator durch ein akustisches Warnsignal oder per E-Mail und leitet automatisch eine Wiederherstellung des fehlerhaften Laufwerks über RAID 5 ein.

Ins Biggest F800 eingesteckte Festplatten lassen sich im laufenden Betrieb auswechseln, das Gleiche gilt für die im Aluminiumgehäuse der Biggest F800 steckenden Lüfter. Steigt die Hitze im Gehäuse zu stark an, etwa durch einen ausgefallenen Lüfter, so kann sich die Biggest F800 auch automatisch selbst abschalten. Die Stromversorgung erfolgt über ein internes Netzzteil, ohne Festplatten wiegt das RAID-Gehäuse 6,65 kg.

Angeschlossen an PC oder Mac wird die Biggest F800 per Firewire 800- oder USB-2.0-Schnittstelle. Treiber sollen nicht vonnöten sein. Das LaCie Biggest F800 soll ab Anfang März 2005 für 1.589,- (LaCie Biggest F800 1TB), 2.359,- Euro (LaCie Biggest F800 1,6TB) bzw. 3.479,- Euro (LaCie Biggest F800 2TB) erhältlich sein.

Ebenfalls neu angekündigt wurde ein neues Modell von LaCies Ethernet Disk, das es damit nun auch mit einem Terabyte gibt - zuvor gab es Modelle mit 160 bis 800 GByte. Sollte die Speicherkapazität von 1 TByte - erreicht durch vier 250-GByte-Festplatten (je 8 MByte Cache) - nicht ausreichen, kann der Speicherplatz der LaCie Ethernet Disk erweitert werden, indem sie via USB 2.0 oder FireWire 400 mit weiteren LaCie-Festplatten verkettet wird. Der Zugriff auf die Netzwerk-Festplatte erfolgt per SMB/CIFS, AppleTalk, HTTP oder FTP.

Die ohne RAID-Unterstützung kommende EthernetDisk basiert auf Windows XP Embedded und soll für Netzwerke kleiner und mittlerer Unternehmen gedacht sein, wo sie bis zu 25 Anwender verwalten kann. Zugriffsrechte können Administratoren per Browser vergeben. Die EthernetDisk 1 TB kann wie ihre "kleineren" Kollegen dank ihres dafür ausgelegten Gehäuses (d2 19 Zoll) auch in ein Standard-Rack installiert werden.

Während die LaCie-Ethernet-Disks mit 250 GByte (600,- Euro), 400 GByte (770,- Euro), 500 GByte (900,- Euro) und 800 GByte (1260,- Euro) bereits seit längerem verfügbar sind, soll die "TB LaCie Ethernet Disk 10/100" für 1.520,- Euro im Laufe des Frühjahr 2005 folgen. Netz- und Ethernetkabel liegen bei.

Ganz neu und nicht nur für den Unternehmens-, sondern auch den Privateinsatz interessant ist LaCies Laufwerksserie Ethernet Disk mini. Diese gibt es in Kapazitäten mit 250, 400 und 500 GByte, die alle per Ethernet via SMB (Windows), AFP (Mac), FTP und HTTP angesprochen werden können, aber darüber hinaus auch als externe USB-2.0-Festplatten dienen. Per Browser lassen sich Zugriffsrechte für verschiedene Nutzer festlegen. Die Festplatten können senkrecht oder waagerecht aufgestellt und auch aufeinander gestapelt werden.

Inklusive eines externen Netzteils und Ethernet- sowie USB-Kabeln soll die Ethernet Disk mini ab Anfang 2005 erhältlich sein. Die Preise liegen bei 300,- Euro für das 250-GByte-Modell, bei 490,- Euro für das 400-GByte-Modell und bei 640,- Euro für das 500-GByte-Modell.


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