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Erste Prototypen von holografischen Laufwerken

InPhase-Laufwerk speichert 200 GByte auf Holo-Disc

Nach ersten Labormustern kommt die holografische Speicherung von Daten allmählich in Schwung. In der vergangenen Woche hat InPhase das weltweit erste Laufwerk vorgestellt, das nun auch Systemintegratoren zur Verfügung steht.

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Das Laufwerk "Tapestry HDS 200-R" speichert 200 GByte auf einer Disc, die mit 130 Millimetern Durchmesser nur etwas größer als eine DVD ist. Die Daten selbst werden in einer 1,5 Millimeter dünnen Polymer-Schicht festgehalten, die von zwei Kunststoffscheiben umschlossen ist. Wie die holografische Speicherung funktioniert, hatte Golem.de bereits gezeigt.

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Jahrelang schien die im Prinzip revolutionäre Technologie nicht wirklich realisierbar, was unter anderem am lichtempfindlichen Medium liegt. Nun scheint sich mit dem InPhase-Laufwerk, dessen Schnittstelle das Unternehmen nicht mitteilte, aber der erste Schritt in den Massenmarkt abzuzeichnen. Dafür spricht, dass für das Gerät Teile von anderen Speicherherstellern entwickelt wurden. So stammt der Lademechanismus von Alps und Hitachi Maxell hat die Cartridge entwickelt. Dieses Unternehmen arbeitet laut InPhase bereits an Geräten für die Massenfertigung der Medien.

InPhase Tapestry HDS 200-R
InPhase Tapestry HDS 200-R

Auch die Kapazitäten der Holo-Discs sollen sich schnell steigern. Bis zum Jahr 2010 will man die Kapazität auf 1,6 Terabyte erhöhen und dabei Schreib/Lese-Geschwindigkeiten von bis zu 120 MByte pro Sekunde erreichen. Schon das aktuelle Laufwerk arbeitet mit 20 MByte pro Sekunde für ein optisches Medium sehr fix.

Wofür die Holo-Speicher letztendlich eingesetzt werden sollen, ist indes noch unklar. In den nächsten Jahren konkurrieren erst einmal HD-DVD und Blu-ray Disc um den Massenmarkt, der vor allem durch die Speicherung von Filmen getrieben wird. Beide Lösungen bieten jedoch in der ersten Stufe mit einer Datenschicht nur Kapazitäten von rund 15 bzw. 25 GByte - sollen aber schon im Weihnachtsgeschäft 2005 auf den Markt kommen.

Viel Zeit bleibt den Holo-Pionieren damit nicht. Immerhin ist, wie berichtet, die holografische Speicherung inzwischen auf dem Weg zum ISO-Standard. [von Nico Ernst]

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oderauch 14. Jan 2005

wechselplatten sind usb eigentl. vorzuziehen. so ein schuber kostet eh nix und ein großes...

Marlon 12. Jan 2005

Hi, ich schreibe unter anderem eigene Software, arbeite an dem einen oder anderen...

529 11. Jan 2005

Holografischen Speicher stell ich mir so vor das es physikalisch gar nicht anders geht...

Pluto 11. Jan 2005

Wird wohl irgendwann bestimmt mal beides geben. Aber einmal beschreibbar reicht ja für...

Fragezeichen 11. Jan 2005

Findest Du es professional, 1000-2000 Bilder zu schießen, die Du nachher dann doch nicht...


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