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Forscher entwickeln Infrarot-empfindliche Nanopartikel

Material soll intelligente Wände und Solar-Kleidung möglich machen. Forscher an der Universität Toronto haben Infrarot-empfindliches Material mit Strukturen auf Nano-Ebene entwickelt, die sich ähnlich wie die Partikel in einer Wandfarbe in Lösung fein verteilen. Sie sollen als Grundlage für "intelligente Wände" oder Kleidung, die Strom aus Sonnenenergie erzeugt, dienen, aber auch Digitalkameras sollen damit im Dunkeln fotografieren können.
/ Jens Ihlenfeld
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Dazu erzeugten die Forscher Nanopartikel aus Halbleiter-Kristallen, die exakt zwei, drei oder vier Nanometer groß sind und brachten diese dann dazu, auf Licht mit sehr kurzen Wellenlängen zu reagieren, berichtet Nature. Das Material soll es erlauben, große, sehr preisgünstige Solarzellen, Displays oder Sensoren herzustellen, die im nicht sichtbaren, infraroten Lichtspektrum funktionieren.

Bei besserer Effizienz der lichtempfindlichen Nanopartikel soll es möglich werden, Photovoltaik zu entwickeln, die 30 Prozent der Strahlungsenergie der Sonne nutzbar macht, so Nature weiter. Aktuelle Solarzellen kämen auf gerade einmal sechs Prozent.


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