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Handy-Display wird zum Lautsprecher

Vibrationen machen Handy zum Lautsprecher. Der japanische Mobilfunknetzbetreiber NTT DoCoMo hat ein Mobiltelefon vorgestellt, in dem auf den Einsatz eines herkömmlichen Handy-Lautsprechers verzichtet wurde. Stattdessen übernimmt das Display die Lautsprecherfunktion mit Hilfe von Vibrationen, die auf das gesamte Display übertragen werden und entsprechende Geräusche erzeugen.
/ Ingo Pakalski
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Das im N506iS enthaltene Lautsprecher-Display wurde von dem britischen Unternehmen New Transducers Limited entwickelt und wird nach Angaben von NTT DoCoMo nun erstmals in ein Mobiltelefon eingebaut. Dieses Verfahren sendet Vibrationen an das gesamte Display, um Geräusche wiederzugeben, so dass das Display als Lautsprecher fungiert. Die daraus resultierenden Geräusche sind nach Herstellerangaben auf der gesamten Displayfläche zu hören.

Das TFT-Display ist zudem mit einem Klapp-Dreh-Mechanismus versehen, um es sowohl klappen als auch um 180 Grad drehen zu können. Das 104 x 50 x 24 mm messende Mobiltelefon enthält zudem eine Digitalkamera mit einer Auflösung von 1,3 Megapixeln und einen Steckplatz für mini-SD-Cards.

Bereits auf der CeBIT 2002 hatte Siemens ein Display als Lautsprecher-Ersatz vorgestellt, das in einem modifizierten S45 eingebaut war. Aus der Studie ist allerdings nach mehr als 2,5 Jahren bislang kein serienfertiges Produkt geworden.


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