Echte 50 Mbps über WLAN mit Smart-Antenna-Chip von Atheros

Hersteller verspricht auch mit Standard-802.11a/g-Produkten hohe Leistung

Auch bestehende WLAN-Chips will Atheros mit seinem neuen Smart-Antenna-Chipsatz "AR5005VL" zu Datenraten- und Reichweiten-Höhenflügen animieren - auch wenn die Hardware auf der anderen Seite nicht mit der gleichen Technik ausgestattet ist. Bei den als Smart Antennas bezeichneten intelligenten Antennen arbeiten bis zu vier Antennen im Verbund, indem sie gleichzeitig zum minimal zeitlich und räumlich verschobenen Senden und Empfangen genutzt werden, um Reichweite und Datenraten zu erhöhen.

Artikel veröffentlicht am ,

Atheros' Chipsatz AR5005VL wird zwischen einen herkömmlichen WLAN-Chipsatz für die Standards 802.11a und 802.11g sowie bis zu vier Antennen geschaltet. Die aufwendigen Berechnungen für Smart-Antenna-Techniken wie "phased array beamforming", "cyclic delay diversity" und das anschließende Zusammenfügen der empfangenen Daten erledigt dabei der AR5005VL. Um Signalstärke und -qualität zu verbessern, können mehrere 802.11a/g-Inputs eingespeist werden. Die in Verbindung mit den bis zu vier Antennen verwendete MIMO-Technik (Multiple-Input, Multiple-Output) funktioniert mit dem Atheros-Chip auch dann, wenn nicht alle vernetzten Partner MIMO-fähig sind, verspricht der Hersteller.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) Werks-IT
    DAIKIN Manufacturing Germany GmbH, Güglingen
  2. Application Manager (m/w/d)
    akf bank GmbH & Co KG, Hamburg
Detailsuche

Die Reichweite von MiMo-Antennen soll etwa 1,4-mal höher liegen als bei Einzelantennen. Wenn auf beiden Seiten WLAN-802.11a/g-Chips in Verbindung mit dem AR5005VL zum Einsatz kommen, soll eine reale Datenrate von 50 Mbps erreicht werden. In der Regel bleiben bei herkömmlicher 802.11a/g-Übertragung von theoretisch möglichen 56 Mbps selbst unter idealen Bedingungen praktisch nur 27 Mbps übrig. Atheros zufolge schafft es die Konkurrenz mit ihren Smart-Antanna/MIMO-Chips bisher nur auf bis zu 40 Mbps. Zudem soll die Atheros-Technik auch in gemischten Netzwerken mit verschiedenen Nicht-MIMO-fähigen 802.11g-Produkten bis zu 27 Mbps erzielen - bei einer Abdeckung von Wohnungen mit bis zu 280 qm, so dass dies auch inkl. Wänden gelten dürfte. Die Konkurrenz soll es hingegen bei Kommunikation mit Nicht-MIMO-Hardware nur auf unter 18 Mbps schaffen und auf den Diversity-Modus, also eine Antenne zurückschalten.

Eignen soll sich der auf Atheros' "VLocity"-Technik basierende AR5005V für den Einsatz nicht nur in kommerziellen Hotspots oder in Unternehmen, sondern auch für heimische WLAN-Router, zumal bestehende WLAN-Karten nicht ausgetauscht werden müssen, um zu profitieren. Die 802.11a/g-Version des AR5005VL-Chipsatzes kostet 23,- US-Dollar, die 802.11g-Version gibt es für unter 20,- US-Dollar. Beide sind bereits in die Massenproduktion gegangen und damit ausgestattete Endbenutzer-Produkte sollen auf der Consumer Electronics Show (CES) 2005 in Las Vegas gezeigt werden.

Regulär wird erst 802.11n mit einer standardisierten MIMO-OFDM-Technik (Multiple-Input-Multiple-Output / Orthogonal Frequency Division Multiplexing) aufwarten und soll - trotz Abwärtskompatibilität zu allen WLAN-Standards - deutlich höhere Datenraten ermöglichen. Die einzelnen Vorschläge reichen von 500 bis 600 Mbps - ein Standard wird aber voraussichtlich erst im November 2006 verabschiedet. Atheros wies darauf hin, dass man beim AR5005VL bewusst nicht auf Pre-802.11n gesetzt hat, von dem auch die WiFi-Alliance warnte, da nicht sichergestellt werden könne, dass die entsprechenden Produkte später dem Standard entsprächen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Jack 08. Jan 2005

So Du Nase ;-) dann schau mal -> Das Testergebnis Die gemessene Strahlenbelastung durch...

Spion gegen... 08. Jan 2005

Sicherer? Das glaubst nur Du, ganz im Gegenteil es strahlt genauso und mit einem Notebook...

Jack 07. Jan 2005

nicht jeder will löcher bohren, wenn man 3 pc's im haus stehn hat. ich nutze auch wlan...

DrFish 07. Jan 2005

klar, und Du willst auch gleich noch behaupten Kabelsalat sei gesund. Ansonsten sollen...

Subbie 07. Jan 2005

legt doch einfach ein kabel. dann kann man sich den ganzen aufwand und strahlenbelastung...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Garmin Fenix 7 im Test
Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran

Eine weitere Funktionslücke ist geschlossen: Nun hat auch die Garmin Fenix 7 einen Touchscreen - und noch mehr Akkulaufzeit.
Von Peter Steinlechner

Garmin Fenix 7 im Test: Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran
Artikel
  1. Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
    Musterfeststellungsklage
    Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

    Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

  2. Coronapandemie: Bayern und Sachsen-Anhalt steigen aus Luca aus
    Coronapandemie
    Bayern und Sachsen-Anhalt steigen aus Luca aus

    Immer mehr Länder wollen die Luca-App nicht mehr nutzen. Bayern will verstärkt auf die Corona-Warn-App setzen.

  3. Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
    Open Source
    "Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

    Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB für 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Alternate (u.a. Razer Gaming-Maus 39,99€) • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Thrustmaster Ferrari-Lenkrad 349,99€ • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /