Ricoh baut 5-Megapixel-Chip in seine R1 ein
Dabei nutzt Ricoh eine Objektivkonstruktion, die den Namen "Retracting Lens System" trägt. Beim Einfahren wird eine Linsengruppe aus dem Strahlengang herausgeschwenkt, damit sich das Objektiv im kompakten Kameragehäuse unterbringen lässt, wie es auch Casio und Pentax bei ihren Kompaktkameras machen. Das Zoomobjektiv bietet einen maximalen Bildwinkel von 75 Grad. Der Objektivaufbau besteht aus neun Glaslinsen in sieben Gruppen.
Die Scharfeinstellung erfolgt über ein Autofokussystem mit AF-Hilfsbeleuchtung, manuell oder mit einem einstellbaren Fixfokusmodus. Die Belichtungsmessung wird über ein 256-Zonen-Mehrfeldsystem, mittenbetont oder per Spotmessung realisiert. Mit dem manuell im Bildfeld verschiebbaren Autofokus-Zielfeld kann die Schärfe ohne Verändern der Kameraposition auf die gewünschte Motivpartie gelegt werden.
Mit dem Rechner nimmt die Kamera per USB-1.1-Schnittstelle Kontakt auf. Außerdem ist eine TV-Buchse vorhanden. Die kleinen Filme, die man mit der Ricoh Caplio R1V samt Ton drehen kann, liefern eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde. Die Kamera speichert ihre Aufnahmen auf SD-Karte. Dazu kommt noch ein interner Speicher von 12 MByte. Die R1V misst 100,2 x 25 x 55 mm und wiegt etwa 150 Gramm.
Alternativ zu dem als Zubehör erhältlichen, wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku kann man zwei Mignonzellen in der Caplio R1V verwenden. Außerdem kann ein optionales Netzgerät benutzt werden. Mit dem Lithium-Ionen-Akku sind bis zu 490 Aufnahmen möglich, bis der Akku wieder aufgeladen werden muss. Mit zwei Alkali-Mangan-Batterien schafft die Caplio R1V basierend auf dem CIPA-Standard bis zu 200 Aufnahmen.
Die Ricoh Caplio R1V soll ab Mitte Januar 2005 für 299,- Euro in den Handel kommen.