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Phantom-Streit: Infinium Labs unterliegt HardOCP

Richter stellt Hardware-Website von Anschuldigungen frei. Mit seiner PC-Spielekonsole Phantom plus zugehöriger Online-Spieledistrubution will Infinium Labs im Jahr 2005 zur neuen Konkurrenz für GameCube, PS2 und Xbox werden. Die ständigen Verspätungen des ursprünglich für Ende 2003 geplanten Systems und schließlich auch die 2004 eingereichte Klage gegen die kritische Hardware-Site HardOCP haben dem Unternehmen jedoch viel Kritik eingebracht - dass Infinium Labs nun gegen die kritische Hardware-Site HardOCP verloren hat, bringt noch Spott hinzu.
/ Christian Klaß
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HardOCP hatte wegen der ständigen Phantom-Verschiebungen die Unternehmensführung von Infinium Labs durchleuchtet und einige interessante Details veröffentlicht. Infinium warf HardOCP daraufhin unter anderem unlautere Geschäftsmethoden, unlauteren Wettbewerb und die unerlaubte Verwendung von Infinium-Labs-Marken vor. Am 3. Januar 2005 entschied der zuständige Richter, dass die Anschuldigungen nicht zutreffend seien, wie im von HardOCP veröffentlichten Dokument(öffnet im neuen Fenster) nachzulesen ist. Lediglich die Bezahlung der Gerichts- und Anwaltskosten müssten nun vom Gesetzgeber und den Streitparteien geklärt werden.

Die Publikation des im September 2003 erschienenden kritischen Artikels(öffnet im neuen Fenster) hat HardOCP dank Infinium Labs' gescheiterter Klage bisher 200.000 US-Dollar gekostet, wie HardOCP-Betreiber Kyle Bennett angab. "Vielleicht können wir uns nun wieder wichtigeren Dingen widmen, dem Erstellen solider, informativer Inhalte für unsere Leser" , so Bennett, demzufolge 2004 wegen des Rechtsstreits eine große Belastung war.

Wie Infinium Labs nun reagiert, bleibt abzuwarten - das Unternehmen könnte rechtlich durchaus einen weiteren Schritt versuchen. Auf whereisphantom.com(öffnet im neuen Fenster) wurde prompt eine angeblich vom Infinium-Labs-CEO Tim Roberts stammende und bisher nicht verifizierte interne E-Mail veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , der zufolge Infinium Labs sich lieber um die Produktentwicklung und weniger Rechtsstreitigkeiten widmen will - aber auch indirekt beklagt, dass HardOCP die Pressefreiheit missbraucht hätte.


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