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Intel plant neue PC-Chipsätze für das "digitale Zuhause"

945 und 955 mit WLAN-Komponenten

Mehrere PC- und Komponentenhersteller entwickeln derzeit neue Produkte auf Basis von Intel-Chipsätzen mit den Codenamen "Glenwood" und "Lakeport". Sie sollen dem Vernehmen nach ähnlich wie das Centrino-Konzept vermarktet werden.

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Nach Aussagen von Herstellern und Berichten aus Taiwan will Intel die neuen Chipsätze im dritten Quartal 2005 vorstellen. Das deckt sich mit einer kürzlich aufgetauchten Roadmap, laut der dann auch die ersten Desktop-Chipsätze mit zwei Kernen erscheinen. Neue Prozessoren brauchen neue Chipsätze - und dennoch scheint Intel diesmal etwas weiter zu gehen. Die vor Jahresfrist eingeführten 915 und 925 etablierten zwar unter anderem mit PCI-Express, DDR2 und S-ATA auf einen Schlag mehrere neue Technologien. Der Nutzen war jedoch vielen Anwendern und auch den PC-Herstellern nicht klar. DDR2-Speicher ist immer noch teurer und nicht schneller als DDR-Systeme. Stattdessen tauchten aber bald erste Mainboards mit integriertem WLAN auf, einer Technologie, die gerade im Heimbereich boomt und immer preiswerter wird.

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So erscheint es nur konsequent, dass Intel jetzt anscheinend wie bei seiner Notebook-Lösung Centrino auch im Desktop-Bereich vorgehen will: Wie von Hardware-Herstellern zu hören ist, stellt Intel derzeit unter dem Konzeptnamen "East Fork" Pakete mit unterschiedlicher Ausstattung zusammen. Unter welchem Markennamen diese erscheinen sollen, ist noch nicht bekannt. Kern sind jedoch die neuen Chipsätze, die als 945 (Lakeport) und 955 (Glenwood) erscheinen sollen. Sie bringen S-ATA2, Intels HDA-Soundstandard und erweiterte Funktionen für "Matrix-RAID" mit. Mit Letzterem bezeichnet Intel sein System, das unter anderem RAID-0 und RAID-1 gleichzeitig auf nur zwei Festplatten ermöglicht, um Sicherheit und Performance gleichzeitig zu steigern.

Daneben soll nach jüngsten Informationen auch ein Dreiband-Chipsatz für alle gängigen WLAN-Typen (802.11a/b/g) in East-Fork-Produkte integriert werden. Nur PCs mit allen Komponenten würden dann - den von Intel bisher nicht kommentierten Berichten zufolge - einen noch unbekannten Markennamen erhalten, den Intel selbst bewerben will. [von Nico Ernst]

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