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Bald keine Prozessoren mehr von Transmeta?

Transmeta will sich auf Lizenzgeschäft konzentrieren. Der Prozessor-Hersteller Transmeta will sich künftig stärker auf die Lizenzierung seines geistigen Eigentums konzentrieren. Darüber hinaus stellt das Unternehmen sein bisheriges Geschäftsmodell, Design, Entwicklung und Verkauf von x86er-Prozessoren auf den Prüfstand und will noch im Januar entscheiden, ob und welche Zukunft die Prozessoren Crusoe und Efficeon noch haben.
/ Jens Ihlenfeld
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Durch die Umstellung des Geschäftmodells will Transmeta den eigenen Bedarf an finanziellen Mitteln deutlich senken, um so bessere Renditen für die eigenen Aktionäre zu erwirtschaften, erklärt Transmeta-CEO Matthew R. Perry die geplante Konzentration auf das Lizenzgeschäft.

Mit NEC und Fujitsu konnte Transmeta 2004 zwei namhafte Lizenznehmer für seine Stromspartechnologie LongRun2 finden. Darüber hinaus sei man mit anderen führenden Unternehmen der Branche über die Lizenzierung weiterer Technologien in Gesprächen, so Perry weiter.

Das Geschäft mit eigenen Prozessoren stellt man derweil zur Diskussion, um die Bedürfnisse der Kunden und die aktuelle Marktsituation neu zu bewerten. Am Ende muss aber nicht der Aussteig aus dem Prozessor-Geschäft stehen, vielmehr sei man in Gesprächen mit möglichen strategischen Partnern. Noch im Januar 2005 soll aber eine Entscheidung fallen. Für den 21. Januar 2005 ist eine Telefonkonferenz geplant, auf der eine entsprechende Ankündigung gemacht werden soll.


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