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Pentium 4: Intel bemustert 600er-CPUs

Erste Exemplare in Taiwan gesichtet. Taiwanischen Berichten zufolge liegt Intel mit seinen neuen Chips gut auf Kurs. Die 600er-Serie des Pentium 4 soll bereits im Februar vorgestellt werden, erste Muster befinden sich schon bei den Mainboard-Herstellern.
/ Christian Klaß
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Dies berichtet das taiwanische Branchenblatt Digitimes. Demnach erhält die 600er-Serie , welche die Lücke zwischen dem Pentium 4 5xx und dem Pentium-M 7xx schließt, vorerst einen eigenen Code namens "P4P". Ob Intel seinem neuen Produkt bei der Markteinführung einen Namenszusatz wie vormals "mit HT-Technologie" oder "Extreme Edition" mitgibt, ist noch unbekannt.

Jedenfalls dürfte die 600er-Serie der Desktop-CPUs ihrem erwarteten Anspruch als Sportcoupé in Intels BMW-Nummerierung gerecht werden. Laut Digitimes werden 2 MByte Level-2-Cache ebenso geboten wie Intels Version von AMD64, hier EM64T genannt. AMDs NX-Flag, mit dem Speicherüberläufe eingedämmt werden können, heißt bei Intel "Execution Disable Bit" (EDB); eine neue Version von SpeedStep, diesmal für Desktop-CPUs, soll zum Cool'n'Quiet der Athlons aufschließen. Bisher sparen die Desktop-Pentiums nur in einer festgelegten Taktstufe Strom, "Enhanced SpeedStep" soll hier einen deutlich größeren Bereich von Taktfrequenzen und Kernspannungen bieten.

Anderen Quellen zufolge soll die 600er-Serie voerst nur mit dem bisher üblichen FSB-Takt von 800 MHz ausgestattet werden. Die Höchstgeschwindigkeit von 1.066 MHz bleibt demnach der Extreme Edition als kleiner Vorteil erhalten - der aber in der Praxis nur bei wenigen Anwendungen zum Tragen kommt. [von Nico Ernst]


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