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Fast jedes zweite Pop-up wird geblockt

Zunehmend mehr Layer-Ads dank Pop-up-Blockern? Die Zeiten der Pop-ups und Pop-unders sind vorbei, das zumindest meint der Adserver-Betreiber Adtech, der damit auf ein neues Messverfahren hinweisen will. Nur noch knapp 51 Prozent der gebuchten Pop-ups erscheinen wirklich auf dem Bildschirm des Users. Die anderen 49 Prozent dieses Werbeformats fallen Pop-up-Blockern zum Opfer.
/ Jens Ihlenfeld
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Adtech hatte im Dezember alle Buchungsvorgänge für Pop-up-Werbung über die eigenen Helios-Adserver und die Auslieferung analysiert. Mit seinem "ViewCount" getauften Zählverfahren hat Adtech dabei überprüft, ob ein angefordertes Pop-up auch wirklich beim Nutzer angezeigt wird. Dazu kommt ein Zählpixel im Pop-up zum Einsatz, der nur dann angefordert wird, wenn der Browser das Pop-up auch anzeigt.

"Die Hälfte aller User ist so genervt von Pop-ups, dass die sie nicht mehr sehen wollen" , kommentiert Dirk Freytag, COO von Adtech den sich schon länger abzeichnenden Trend. "Auch wenn wir technisch in der Lage sind, die Blocker zu umgehen, stellt sich die Frage, welchen Werbeeffekt ein Layer erzeugt."

Adtech setzt wie auch andere Anbieter und auch Werbekunden daher zunehmend auf Layer-Ads, die von den Blockern in der Regel nicht unterdrückt werden. Adtech nennt dies dann unter anderem "Resistant PopUps": Erkennt der Adserver, dass der User mit einem aktiven Pop-Blocker durchs Web surft, ersetzt er z.B. das gebuchte Pop-up selbstständig durch einen Layer-Ad.


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