Bericht: Prozessor-Fälscherbande in Taiwan geschnappt

1 Million gefälschte AMD-CPUs verkauft?

Die taiwanesische Polizei hat laut eines Berichts von Sin Chew Daily eine Prozessor-Fälscherwerkstatt ausgehoben, die sich auf das Ummarkieren von AMD-CPUs zu teureren Modellen spezialisiert hatte. Lieferungen der Fälscherbande sollen auch nach Deutschland gegangen sein.

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Dabei sollen zehntausende CPUs beschlagnahmt und mehrere Personen festgenommen worden sein. Die mit neuer Aufschrift versehenen und vermutlich von Hause aus übertakteten Prozessoren sollen zwar auch nach Deutschland gegangen, aber hauptsächlich für den asiatischen Raum gedacht gewesen sein - es ist von 1 Million ausgelieferten gefälschten CPUs die Rede. Für eine weitere Übertaktung sind die gefälschten und für mehr Geld verkauften Prozessoren vermutlich nicht sehr geeignet - wenn sie überhaupt stabil laufen.

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Gefälschte bzw. umgetaufte Prozessoren sind nichts Neues im Computermarkt, Hersteller kämpfen schon seit längerem gegen Fälscher bzw. das so genannte "Remarking": auf der einen Seite mit technischen Hürden gegen Übertaktung - etwa durch nicht modifizierbaren Multiplikator bei Intel - und auslesbaren Prozessor-IDs, auf der anderen Seite mit einer Kontrolle des Handels und genügend Anreizen, über autorisierte Händler zu kaufen. Zumindest Intel will damit die Probleme weitgehend im Griff haben.

AMD Deutschland konnte bisher noch keine weiteren Angaben zur Aushebung der Fälscherbande machen.

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