Abo
  • IT-Karriere:

Gefährlicher Klick auf Werbung in Google (Update)

Als Evita.de-Preisvergleich getarnte Website installiert Trojaner

Wer in der beliebten Suchmaschine Google das Stichwort Preisvergleich eingibt, könnte Opfer eines Trojanischen Pferdes werden: Die rechts neben den Suchergebnissen eingeblendete, zum Suchbegriff passende Werbung enthält derzeit auch einen Link auf eine böswillige Website, die Internet-Explorer-Nutzer sofort mit der automatischen Installation eines Trojaners "beglücken" will.

Artikel veröffentlicht am ,

Hinter der falschen Werbung mit Überschrift "Kaufen", die mit "Sicher einkaufen mit Preisvergleich" und "Ueber 3,5 Mio Angebote & 500 Shops" wirbt, steckt nicht etwa der erwartete Link www.evita.de/onlineshopping, sondern eine ganz andere Website. Statt eines Preisvergleichs oder des Einkaufsportals Evita.de landet man auf einer Website, die erst von einer einsamen Frau namens Anke erzählte und mittlerweile eine gefälschte Error-404-Meldung liefert. Sofort bei Besuch der Website versucht im Hintergrund ein Script eine altbekannte Sicherheitslücke (IFrame-Pufferüberlauf) im Internet Explorer auszunutzen und einen Trojaner zu installieren. Wer allerdings das Service Pack 2 von Windows XP bzw. auf anderen Windows-Systemen die aktuellen Patches eingespielt hat, für den dürfte der Angriffsversuch keine Schrecken bergen.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf, Hamburg
  2. Computacenter AG & Co. oHG, Stuttgart, Berlin, Ratingen

Gefährliche Werbung
Gefährliche Werbung
Auf Grund des gefälschten Links ist es nicht gleich ersichtlich, ob hinter einer Werbung auf der Google-Seite ein Angreifer lauert. Die Schaltung von Werbung auf Google ist relativ problemlos möglich, es müssen im Grunde nur eine Kreditkartennummer und Schlüsselworte wie eben "Preisvergleich" angegeben werden. Insofern hätten es Angreifer mit gestohlenen Nummern leicht, beliebige Werbung einzustellen. Nur Links auf Pornoseiten sind bei Google unerwünscht, die Seite, auf welche die Trojaner-Werbung verweist, scheint hingegen neu und noch nicht von Google gesperrt zu sein.

Wieder einmal zeigt sich, wie wichtig das Einspielen von Sicherheits-Updates ist und wie wichtig es ist, dass Browser den echten Link kenntlich machen und nicht nur den Link-Text.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Total war - Three Kingdoms für 35,99€, Command & Conquer - The Ultimate Collection für 4...
  2. 116,09€ (10% Rabatt mit dem Code PREISOPT10)
  3. 33,95€

Nonsense Comment 11. Nov 2007

Danke! Ein Link mehr den man hier angeklickt hat... in der Regel sind die ja Sinnvoll...

clyde 27. Jan 2005

Schnuckelchen, über dich lacht das halbe Internet... http://lachschon.gamigo.de/frame.php...

Tyler Durden 05. Jan 2005

Yup, IE6... funzzt ganz nett, man(n) muß halt nur aufpassen & vorsorgen... Opera ist ganz...

Meinungsäußerer 04. Jan 2005

wir hatten zum beispiel schon im april 2004 darüber informiert, daß bei google...

Katsenkalamitaet 03. Jan 2005

http://www.heise.de/newsticker/meldung/54734


Folgen Sie uns
       


Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Orico Enclosure im Test: Die NVMe-SSD wird zum USB-Stick
Orico Enclosure im Test
Die NVMe-SSD wird zum USB-Stick

Wer eine ältere NVMe-SSD über hat, kann diese immer noch als sehr schnellen USB-Stick verwenden: Preiswerte Gehäuse wie das Orico Enclosure nehmen M.2-Kärtchen auf, der Bridge-Chip könnte aber flotter sein.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Server Supermicro mit Chassis für 40 E1.S-SSDs auf 2 HE
  2. Solid State Drive Longsys entwickelt erste SSD nur mit chinesischen Chips
  3. SSDs Samsung 970 Pro mit 2TB und WD Blue 3D mit 4TB

    •  /