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VATM: Für Silvestergrüße besser SMS statt MMS

Überlastete Handy-Netze lassen SMS am ehesten durch. Zu Silvester wird es gegen Mitternacht nicht nur feuchtfröhlich und explosiv, auch die Fest- und Mobilfunknetze werden auf die Probe gestellt. Zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr wird gleichzeitig so viel telefoniert und "ge-SMSt" – der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. rät deshalb vom Versand für MMS ab.
/ Christian Klaß
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Fünfmal mehr als an allen anderen Tagen sind die Netze zu Silvester und Neujahr ausgelastet. Allein 500 Millionen SMS bahnen sich an diesen Tagen ihren Weg durch die Netze, auch dann, wenn ein Besetztzeichen ertönt. Selbst Handy-Nutzer, die ihr Mobiltelefon sonst eher spärlich nutzen, tippen zum Jahreswechsel SMS-Grüße. Der SMS-Dienst soll mittlerweile in Deutschland zum beliebtesten Kommunikationsmittel in der Silvesternacht geworden sein.

Auch auf Grund der zunehmenden Zahl von mit Kamera bestückten Handys erwarten VATM und DialogConsult einen sprunghaften Anstieg auf voraussichtlich über 2 Millionen MMS an diesen beiden Tagen. Der Versand von SMS ist dennoch sinnvoller, da er bei besonders überlasteten Handy-Netzen zeitnaher bzw. überhaupt erfolgt: "Meist können sich SMS über den so genannten Signalisierungskanal noch an Sprache und Bildern vorbeimogeln. Bilder per MMS schaffen das nicht. Sie brauchen 250-mal mehr Platz und sind daher vielleicht etwas länger unterwegs" , erklärt Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM.

Im Durchschnitt soll allein über den Jahreswechsel fast jeder in Deutschland fünf Kurzmitteilungen schreiben und bekommen, so der VATM. "Mit fast 30 Milliarden SMS und MMS sind wir auch dieses Jahr wieder einmal Europameister" , freut sich Grützner. Die zur Einführungsphase kostenlosen SMS lassen sich die Mobilfunkunternehmen auch immer noch gut bezahlen.


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