Ubi Soft versucht, Übernahme durch EA zu verhindern
Electronic Arts wartet nun ab, wie sich die US-geführte Federal Trade Commission verhält und ob es eine Erlaubnis der Wettbewerbsbehörden zur Übernahme geben wird.
Die Aktion wird von Ubi Soft und dem Firmengründer Yves Guillemot als feindlicher Übernahmeversuch gewertet, der mit Hilfe der Anteilseigner und Banken eine gemeinsame Front bilden und die Versuche von EA zurückschlagen will. Es handelt sich dabei um Axa, ABN Amro, Groupe CIC, CPR, die Crédit Agricole, JP Morgan, die Beteiligungsgesellschaft Edmond de Rothschild und dem Mutuelles du Mans. Um das französische Unternehmen zu unterstützen, ist angeblich sogar die öffentliche Hand bereit, Mittel zu bewilligen.
Eine weitere Idee ist die Fusion von Ubi Soft mit seinem Tochterunternehmen Gameloft.com, um den Kapitalanteil der Familie Guillemot an Ubi Soft zu erhöhen. Derzeit halten die Guillemots etwa 17,5 Prozent der Kapital- und 26,5 Prozent der Stimmrechte.
Seitdem die Pläne von EA bekannt sind, schoss der Kurs der Ubi-Soft-Aktie in die Höhe. EA versucht außerdem, das schwedische Unternehmen Digital Illusions zu erwerben. Auch das aus Großbritannien stammende britische Unternehmen Eidos ist nach Angaben des Figaro im Visier von EA.