Durchbruch bei transparenten Transistoren?

Forscher entwickeln neues Material für Elektronikprodukte

Forscher von der Oregon State University und Hewlett-Packard haben nach eigenen Angaben erste Muster einer völlig neuen Materialklasse hergestellt. Damit sollen sich transparente Transistoren zu extrem geringen Kosten herstellen lassen. Entsprechende Elektrogeräte sollen sich damit so günstig herstellen lassen, dass sie fast als Wegwerfprodukte genutzt werden können. Aber auch große Flachbildschirme sowie flexible und damit faltbare Elektronik sollen damit möglich sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neue Klasse von Dünnfilm-Materialien, die als amorphe Schwermetall-Kation-Multikomponenten-Oxide bezeichnet werden, sollen einen Durchbruch im Bereich der "Transparenten Elektronik" darstellen. Die Transistoren sind nicht nur durchsichtig, sondern funktionieren den Forschen zufolge sehr gut und könnten weitere Vorteile aufweisen, durch die sie kohlenstoffbasierten Transistor-Materialien überlegen sind.

Stellenmarkt
  1. HMI / SCADA Programmierer (m/w/d)
    OPTIMA pharma GmbH, Schwäbisch Hall
  2. Softwareentwickler (m/w/d) im Bereich Cloud
    Friedrich Lütze GmbH, Köln, Weinstadt
Detailsuche

Gegenüber organischen oder Polymer-Transistoren sollen sich die neuen anorganischen Oxide durch höhere Mobilität, eine bessere chemische Stabilität, hohe physische Robustheit und einfache Herstellbarkeit auszeichnen. Damit seien sie den organischen bzw. Polymer-Transistoren deutlich voraus, obwohl an diesen schon seit Jahren geforscht wird, meint John Wager, Professor an der Oregon State University (OSU).

Dabei komme es mitunter gar nicht auf die Transparenz an, vielmehr handle es sich um eine bessere Art von Transistoren, die sich billig und einfach herstellen lassen.

Bei den jetzt hergestellten Strukturen handelt es sich um Zink-Zinn-Oxid-Transistoren, eine Weiterentwicklung der an der OSU entwickelten, transparenten Zink-Oxid-Transistoren. Die neuen Transistoren sollen deutlich schneller sein als die bisherigen transparenten Transistoren. Die Herstellung der Transistoren aus dem neuen Material soll bei Raumtemperatur möglich sein.

Den Forschern zufolge sind Transistoren aus dem neuen Material zwar keine Konkurrenz zu siliziumbasierten Produkten, die heute die Grundlage der Computerindustrie sind, die neuen können aber ihren Weg in spezielle Elektronikprodukte finden, die so heute noch nicht existieren.

HP sieht vor allem Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Imaging und Druck. Dank der Transparenz sollen sich damit aber auch LCDs verbessern lassen. Ebenfalls sind der Einsatz in durchsichtigen Displays im Auto oder eine militärische Nutzung möglich Einsatzgebiete.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


SoSo 03. Jan 2005

Was glaubt er nicht? generell oder speziell?

SoSo 03. Jan 2005

"Wohin kommen denn heutzutage die Wegwerf Produkte ?? Richtig... in die Recyclingtonne...

gz8t9ü 02. Jan 2005

Pfannkuchen auch!

Der Profi 02. Jan 2005

Ich finde das nicht schlecht besonders das man dann die Elektronik einfacher und kosten...

CC 02. Jan 2005

wenn dann alles transparent ist, braucht man da ne spezialbrille aufsetzen die es wieder...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Echo Show 15 249,99€ • eero 6 Wifi 6 System 3er-Pack 299€ • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /