• IT-Karriere:
  • Services:

Flexibler Scanner im Kreditkartenformat

Japaner nutzen lichtempfindliche Plastik-Fotodioden zur Bilderfassung

Forscher an der Universität Tokyo haben einen Bild-Scanner entwickelt, der kaum größer und dicker ist als eine Kreditkarte und sich auf Grund seiner flexiblen Struktur an gewölbte Oberflächen wie aufgeschlagene Bücher oder Flaschen anpassen kann. Die Stromversorgung soll beispielsweise über ein Handy erfolgen, das auch die Bilder speichern und anzeigen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Technik ähnelt der von OLED-Displays, funktioniert aber genau anders herum. Hier kommen lichtempfindliche organische Komponenten zum Einsatz. Das von Takao Someya und Kollegen entwickelte Gerät besteht aus einer Polymer-Matrix, in die tausende von lichtempfindlichen Plastik-Fotodioden neben einem Netz aus Plastik-Transistoren eingebettet sind.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. AKKA, Berlin

Jede der Fotodioden produziert eine Ladung, wenn Licht auf sie einfällt, die der zugehörige Transistor dann als Ladung speichert. So kann das Bild schließlich in den Speicher eines Handys eingelesen werden.

Der Scanner muss nur auf eine Flasche oder Buch aufgelegt werden und kann dann das entsprechende Bild erfassen. Allerdings kann das Gerät nicht wie ein Handscanner auf der Unterlage verschoben werden, um eine größere Fläche abzutasten. Da der Plastik-Scanner durchsichtig ist, kann Licht durchscheinen, so dass keine spezielle Lichtquelle notwendig ist. Da die Transistoren auf den Dioden angebracht sind, kann nur das vom Objekt reflektierte Licht auf die lichtempfindlichen Teile treffen, die dann Ladungen proportional zur Graustufen-Lichtintensität des Objekts produzieren.

Der Prototyp erreicht eine Auflösung von 36 dpi, die Technik soll sich aber ohne großen Aufwand auf 250 dpi skalieren lassen. Mit der Marktreife rechnet Someya in etwa drei Jahren, dann sollen Geräte bis zu einer Größe von DIN A4 erhältlich sein. Die Kosten eines Scanners in der Größe einer Kreditkarte sollen bei rund 10,- US-Dollar liegen.

Im nächsten Schritt wollen die Forscher einen Chip entwickeln, der die Daten direkt in ein Handy oder per USB auf einen Speicherstick übertragen kann. Auch die Entwicklung eines Farb-Scanners mit roten, grünen und blauen lichtempfindlichen Zellen und geringerer Auflösung ist geplant. Im Gegensatz zu Foto-Handys soll der Scanner eine bessere Bildqualität bei gekrümmten Oberflächen liefern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 3.499€ (Vergleichspreise ab 4.399€)
  2. (u. a. Battlefleet Gothic: Armada 2 für 11,99€, Star Trek Bridge Crew für 6,66€, Rage 2 für...
  3. (Huawei Matebook D 14 Zoll, Full HD + Freebuds 3 für 699€ und Huawei Matebook D 15 Zoll, Full...

erik 29. Dez 2004

Mehr Infos zur neuen Display Technik OLED unter www.oled.at

andy 29. Dez 2004

wie wärs wenn du einfach mal unterhalb des Artikels bei den Links auf die Seite von denen...

troll collect 29. Dez 2004

bilder??? mfg


Folgen Sie uns
       


Razer Blade Stealth 13 - Test

Dass ein Gaming-Notebook kompakt sein kann und auch als Arbeitsnotebook fürs Schreiben taugt, haben wir eher weniger erwartet. Das Razer Blade Stealth 13 zeigt, dass dies trotzdem möglich ist.

Razer Blade Stealth 13 - Test Video aufrufen
Generationenübergreifend arbeiten: Bloß nicht streiten
Generationenübergreifend arbeiten
Bloß nicht streiten

Passen Generation Silberlocke und Generation Social Media in ein IT-Team? Ganz klar: ja! Wenn sie ihr Wissen teilen, kommt am Ende sogar Besseres heraus. Entscheidend ist die gleiche Wertschätzung beider Altersgruppen und keine Konflikte in den altersgemischten Teams.
Von Peter Ilg

  1. Frauen in der Technik Von wegen keine Vorbilder!
  2. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  3. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Dispatch Open-Source-Krisenmanagement à la Netflix
  2. Videostreaming Netflix integriert Top-10-Listen für Filme und TV-Serien
  3. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte

Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus
  2. Elektroauto Jaguar muss I-Pace-Produktion mangels Akkus pausieren
  3. 900 Volt Lucid stellt Serienversion seines Luxus-Elektroautos vor

    •  /