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Oracle kontrolliert PeopleSoft

75 Prozent der PeopleSoft-Aktien in der Hand von Oracle. Oracle hat im Rahmen seines Übernahmeangebots für PeopleSoft rund 75 Prozent der PeopleSoft-Aktien einsammeln können. Damit ist Oracle nun mehrheitlich im Besitz des Unternehmens und kann dieses kontrollieren.
/ Jens Ihlenfeld
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Nach einer erbitterten Übernahmeschlacht hatte PeopleSoft Mitte Dezember 2004 der Übernahme durch Oracle zugestimmt . Oracle zahlt 26,50 US-Dollar pro PeopleSoft-Aktie, insgesamt rund 10,3 Milliarden US-Dollar.

Oracle hat zudem vier Repräsentanten benannt, die künftig im Board of Directors von PeopleSoft sitzen und bisherige Mitglieder des Boards ersetzen sollen. Damit verfügt Oracle nun auch im PeopleSoft-Board über eine Mehrheit, nur zwei der bisherigen Mitglieder sollen bis zum Abschluss der Übernahme ihre Posten behalten.

Ganz am Ziel ist Oracle aber noch nicht, das Unternehmen will in einem weiteren Angebot die ausstehenden Aktien übernehmen und hofft, so auf 90 Prozent der Anteile von PeopleSoft zu kommen. Gelingt dies, so Oracle, könnte man die zweite Stufe der Übernahme kurz nach Auslaufen des Angebots am 4. Januar 2005 abschließen.


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