Abo
  • Services:

Japans Hersteller wenden sich von Plasma-Fernsehern ab

Bericht: Toshiba will bald keine Plasma-Fernseher mehr fertigen

Toshiba will voraussichtlich ab Sommer 2005 keine Plasma-Fernseher mehr in Japan produzieren und verkaufen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf die japanischen Jiji Press News. Sony hatte kurz zuvor bekannt gegeben, seine Plasma-Fernseher-Produktion einzuschränken - zu Gunsten anderer Technik.

Artikel veröffentlicht am ,

Während Sony bei Flachbildfernsehern in Zukunft stärker auf LCD- und weniger auf Plasma-Technik setzen will, sollen bei Toshiba künftig gar keine Plasmas mehr gefertigt werden. Stattdessen werde der japanische Hersteller auf Surface-Conduction Electron-Emitter Displays (SED) setzen, die für Flachbildfernseher mit über 50 Zoll Bilddiagonale zum Einsatz kommen und ab August 2005 marktreif sein sollen. Auch in den LCD-Fernseher-Markt investiert Toshiba - ein entsprechendes Joint Venture wurde gemeinsam mit Hitachi und Matsushita gegründet.

Stellenmarkt
  1. KÖNIGSTEINER AGENTUR GmbH, Stuttgart
  2. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl

Dass Toshiba Pläne hat, aus dem Plasma-Fernseher-Markt auszusteigen, ist nichts ganz Neues - schon im September 2004 berichtete die PC World davon, allerdings war dabei noch von einem Ausstieg bis 2007 die Rede. Sony selbst hat laut eines BBC-Berichts eher aus Kostengründen geringeres Interesse an der mittlerweile ausgelagerten Plasma-Fernseher-Produktion, andere Hersteller können diese kostengünstiger produzieren. Technische Gründe dürften jedoch auch für einen Verzicht auf Plasma sprechen, denn LCD-Technik holt bei der Reaktionszeit zügig auf, verdunkelt mit der Zeit nicht, kennt auch kein Einbrennen des Bildes und verbraucht weniger Strom. Dafür sollen Plasmas noch den besseren Farbraum und bessere Schwarzwerte aufweisen.

Auch wenn Sony seine Plasma-Produktion größtenteils ausgelagert hat und im LCD-Bereich sein Heil sucht sowie das im Plasma-Markt eh nur mit geringen Marktanteilen vertretene Unternehmen Toshiba aus der Plasma-Produktion aussteigt, so scheint es noch genug andere Hersteller zu geben, die weiterhin auf Plasma setzen. Während japanische Hersteller lieber auf LCDs setzen, sind koreanische Hersteller wie Samsung SDI und LG Electronics dabei, ihre Plasma-Marktanteile weiter auszubauen. Samsung baut etwa weitere Fabriken und stellt zwischenzeitlich weitere Plasma-Display-Größenrekorde auf.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer XB271 WQHD 144 Hz für 499€ und Kingston HyperX Cloud II für 65€)
  2. 38,90€ + Versand (Bestpreis!)
  3. (u. a. Sharkoon Skiller SGK4 für 19,99€ + Versand und Sharkoon SilentStorm Icewind Black 750 W...

Paulchen 05. Jan 2005

Naja, auch wenn sich der eine oder andere am Namen stößt, wenn die Vorteile überwiegen...

Techmage 03. Jan 2005

Die Matrix wird zu schnell vernichtet, von leuten die rote kapseln schlucken

Nameless 30. Dez 2004

Bis hierhin hört es sich noch richtig an, aber dann SED=Surface-Conduction Electron...

resonic 29. Dez 2004

Naja mein 4 Hektar großer Flur reicht da schon aus, je nachdem wo man da mit dem Segway...

c.b. 29. Dez 2004

Du hast was vergessen: PHP TCP BRD AOL DOS W2K LED *ggg* gruss c.b.


Folgen Sie uns
       


Lenovo Mirage Solo und Camera - Test

Wir haben laut Lenovo "die nächste Generation VR" getestet. Tipp: Sie ist nicht so viel besser als die letzte.

Lenovo Mirage Solo und Camera - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

    •  /