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Radeon X700 und neue X800-Chips bald auch für AGP?

Radeon X300 mit HyperMemory soll ebenfalls kommen

Bisher kann ATI Nvidias Mittelklasse-Grafikchip GeForce 6600 GT nur auf PCI-Express mit dem X700 kontern. Da der AGP-Markt noch sehr groß ist, arbeitet ATI derzeit an einem eigenen Brücken-Chip namens "Rialto" - dieser soll in "ein paar Monaten" so weit sein, wie ATI auf einer Investoren-Konferenz angab.

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Während Nvidia dank eines in beide Richtungen funktionierenden Wandlers sowohl AGP-8X-Grafikchips auf PCI-Express-Grafikkarten als auch PCI-Express-Grafikchips auf AGP-8X-Karten verwenden kann, kümmert sich ATI seit einer Weile nur noch um PCI-Express und verlässt sich für AGP 8X auf sein bestehendes Chipangebot. Ohne Rialto müsste ATI AGP entweder links liegen lassen oder eigene AGP-Versionen seiner Chips entwickeln.

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Auch mit dem in Entwicklung befindlichen Rialto sieht ATI-CEO David Orton auf AGP oder PCI-Express spezialisierte Chips als effizienteren Weg. Womit er vermutlich die technischen Aspekte meint, denn wirtschaftlich dürfte es sinnvoller zu sein, einen Brücken-Chip und PCI-Express-Grafikchips anstatt zweier paralleler AGP- und PCI-Express-Chipserien zu entwickeln und zu fertigen. Zumindest anfangs gab es wegen Nvidias Brücken-Chip allerdings Beschwerden seitens asiatischer Grafikkarten-Hersteller, denen der AGP/PCIe-Wandler zu teuer war.

Laut Industrie-Quellen von Xbit Labs soll Rialto in Kürze von einem ATI-Partner gefertigt werden, ab wann erste Grafikkarten mit dem Brücken-Chip auf den Markt kommen, sei bisher noch nicht klar. Ebenfalls ist noch nicht bekannt, ob Rialto - wie auch Nvidias konkurrierende Technik - in beide Richtungen (AGP nach PCIe, PCIe nach AGP) wird wandeln können oder ob damit nur PCI-Express-Chips auf AGP-8X-Grafikkarten eingesetzt werden können. Orton zufolge liegt darauf der Hauptfokus bei der Entwicklung, alles andere erscheint auch nicht sinnvoll - zumal es mit Brücken-Chip keinen Sinn mehr ergibt, reine AGP-Chips zu entwickeln.

Mit Rialto könnte ATI seine PCI-Express-Grafikchips X300, X700, die neueren X800-Chips und das aktuelle Topmodell X850 auch für AGP-Systeme anbieten. Seinen Low-End-PCI-Express-Chip X300 will ATI laut eines Digitimes-Berichts ab Anfang 2005 mit HyperMemory ausstatten, womit der lokale Grafikspeicher zu Gunsten einer Shared-Memory-Lösung per PCI-Express ausgelagert wird und somit auch die Hardware-Kosten verringert werden können. ATI hatte seine Technik zwar früher als Nvidia angekündigt, bisher aber nur in Notebooks und PC-Chipsätze integriert - von Nvidia-Partnern gibt es bald GeForce-6200-Grafikkarten mit TurboCache, auch hier wird aus Kostengründen auf den PC-Hauptspeicher gesetzt, was allerdings auch Leistung kostet.



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Ken 29. Dez 2004

Zumindest was HIS-Bridge, TurboCache oder SLI angeht, da hat nVidia angefangen und ATI...

nikotin 29. Dez 2004

joa..die x800 gabs zuerst für agp, und soweit ich weiss lange auch nur für agp...nur die...

Mo 29. Dez 2004

Also Geforce 6600 bekommt man problemlos als PCIe.

wintah 28. Dez 2004

Kann ich nur Bestätigen,warte seit August auf die Auslieferung meiner 6800,aber ausser...

fischkuchen 28. Dez 2004

Gut, dass sies doch einsehn, PCI-E ist bei weitem noch nicht so verbreitet wie AGP.


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