Sicherheitslücke im IE macht Webseiten zu einer Gefahr
Kombination ungepatchter Lücken im Internet Explorer bedroht Windows-Systeme. Michael Evanchik weist zusammen mit "Paul von Greyhats Security" auf eine Sicherheitslücke(öffnet im neuen Fenster) hin, mit der Windows-Systeme beim bloßen Betrachten von präparierten Webseiten per Internet Explorer infiziert werden können. Dabei handelt es sich eigentlich um keine neue Sicherheitslücke, vielmehr um eine Kombination bereits bekannter Sicherheitslücken, die auch das Service Pack 2 für Windows XP nicht schließt.
Die zwei verwendeten Sicherheitslücken in ActiveX seien von Microsoft bisher nicht beseitigt worden, obwohl sie seit rund einem halben Jahr bekannt sind, so die beiden Sicherheitsexperten, die zugleich einen Exploit für die Sicherheitslücke mitliefern.
Der Exploit soll eine neue Datei im Autostart-Ordner anlegen, die dann beim nächsten Start eine "harmlose" ausfühbare Datei nachlädt und startet. Entsprechend sehen die beiden das größte Problem im Autostart-Ordner. Werde dieser nicht entfernt, könne er bald wieder für einen Remote-Exploit genutzt werden.
Nutzern empfehlen die beiden Experten, .hta-Dateien sowie Active Scripting zu deaktivieren, zudem helfe der Umstieg auf einen anderen Browser.