Siemens erwartet Ergebniseinbruch im Kommunikationsgeschäft
v. Pierer kündigt "schmerzhafte Einschnitte" an. Siemens erwartet einen schlechten Start des neuen Geschäftsbereichs Com, der seit Oktober 2004 die Festnetz- und Mobilfunktechnik bündelt. Dies meldet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Konzern-Insider.
Im Ende September 2004 abgelaufenen Geschäftsjahr hatten die Com-Sparten bei einem Umsatz von 18 Milliarden Euro ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 569 Millionen Euro erwirtschaftet. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Siemens Focus zufolge intern mit einem Ergebnis-Einbruch auf 300 Millionen Euro. Knapp 200 Millionen Euro kommen allein aus Aktienverkäufen.
Das Handy-Geschäft, das im Geschäftsjahr 2003/2004 einen Verlust von 152 Millionen Euro auswies, werde sich dem Budget zufolge weiter verschlechtern. Wegen der "besonders großen Herausforderungen" kündigte Siemens-Chef Heinrich v. Pierer in einer Weihnachtsbotschaft an die Mitarbeiter "schmerzhafte Einschnitte" an.