JVC vereint DVD-ROM und Blu-ray als Sandwich
Die Speicherkapazität gibt JVC mit insgesamt 33,5 GByte an. Die Blu-ray/-DVD-Combo-ROM wird nur von einer Seite ausgelesen und beinhaltet eine Dreifach-Layerstruktur. Auf der Außenseite sind die Informationen für Blu-ray untergebracht und auf den beiden inneren Layern die DVD-Informationen.
Die neue Scheibe könnte, sofern sie die Marktreife erlangt, die durch den Umstieg auf hochauflösende Videoformate bisher unvermeindliche Geräteablösung für viele Kunden fließend machen. So könnte man DVDs sowohl auf normalen DVD-Playern als auch später in besserer Qualität in Blu-ray-Playern abspielen. JVC soll nach einem Bericht auf Physorg.com auch an Sandwich-Disks mit dem oben beschriebenen Verfahren arbeiten, die insgesamt 58,5 GByte Speicherkapazität bieten - 50 GByte in einem Dual-Blu-ray-Layer sowie die beiden DVD-Layer mit 8,5 GByte.
Auch der Blu-ray-Konkurrent HD-DVD versucht sich an einem Hybrid-Medium . Hier soll mit einer Dual-Layer-ROM ermöglicht werden, Daten sowohl im HD-DVD- als auch im DVD-Format zu speichern. Während die obere und somit näher am Laser liegende Schicht 4,7 GByte (effektiv 4,3 GByte) Daten im DVD-ROM-Format speichert, sind es bei der darunter liegenden HD-DVD-Schicht 15 GByte. Bei dem Verfahren muss also jeweils auf die Hälfte der eigentlichen DVD- bzw. HD-DVD-Speichermenge verzichtet werden.