Abo
  • Services:

EFF unterstützt Anonymisierer Tor

Tor soll Privatsphäre schützen und Anonymität im Netz erlauben

Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) kündigte jetzt an, das Projekt Tor künftig zu unterstützten. Das "Netz im Netz" soll Organisationen und Einzelpersonen eine anonyme Kommunikation über das Internet erlauben und vor einer Traffic-Analyse schützen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit einer Traffic-Analyse lässt sich ermitteln, wohin Daten in welchem Umfang fließen, über die Inhalte sagt dies freilich nichts aus. Kennt man aber Quelle und Ziel der Kommunikation, erlaubt dies, Verhaltensmuster von Personen zu ermitteln. So könnten Online-Shops ihre Preise beispielsweise je nach Herkunft der Surfer gezielt anpassen.

Stellenmarkt
  1. persona service Recklinghausen, Herten
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim, Koblenz

Die Tor-Entwickler Roger Dingledine und Nick Mathewson wollen mit ihrer Arbeit den normalen Surfer schützen, sehen aber auch einen besonderen Nutzen der Technik für Journalisten, die für Seiten wie Indymedia arbeiten, oder Menschen, die unter unterdrückerischen Regimen leben. Die EFF sieht in Tor eine Möglichkeit, die eigenen Ziele nach mehr Privatssphäre und Anonymität von Internetnutzern zu realisieren. Tor biete dabei einen guten Kompromiss aus einfacher Benutzung, Geschwindigkeit und Sicherheit.

Das vom FreeHaven-Projekt entwickelte "Tor" nutzt das Konzept des "Onion-Routing" und kann diverse Verbindungen über TCP anonymisieren. Das ursprünglich von der US-Navy entwickelte Sicherheitskonzept lehnt sich, wie der Name verrät, an das Prinzip einer Zwiebelschale an. Der Client wählt einen Pfad durch ein Netzwerk von Onion-Routern und verschlüsselt die zu sendenden Daten in verschiedenen Schichten. Die so geschützten Daten werden dann an den ersten Router der Strecke geschickt, der seine Schicht auspackt und an den nächsten Router weiterleitet. Jeder Onion-Router kennt so nur den Server, von dem er das Paket erhält und an den er das Paket weiterleitet, nicht aber die eigentliche Quelle oder das Ziel der Daten.

Dieses Prinzip haben die FreeHaven-Entwickler für ihren TCP-Anonymisierer genutzt. Tor soll dabei mit seinem Design einige grundlegende Probleme der Methode lösen, beispielsweise soll eine Übertragung mit nur geringer Verzögerung möglich sein. Zudem soll Tor durch den gewählten Ansatz eine höhere Sicherheit bieten als andere Projekte und, anders als andere Onion-Routing-Projekte, nicht gegen Patente verstoßen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  2. 309€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Bruno Browser 25. Dez 2004

So wie`s ausschaut wird Jap bald kostenpflichtig. Also wäre Tor als Alternative ganz...

Golem-Fan 25. Dez 2004

Oder GNUnet! Ab der nächsten Version auch für Win! http://www.gnu.org/software/gnunet...

tonil 23. Dez 2004

Um P2P zu erkennen braucht man ja nicht wissen was verschickt wird sondern wie viel...

SH 23. Dez 2004

Versuch das hier: http://mute-net.sourceforge.net/ MfG, SH

Stephan 23. Dez 2004

Es wurde von den Medien falsch berichtet. Es wurde nie ein Schnüffelprogramm...


Folgen Sie uns
       


FritzOS 7 - Test

FritzOS 7 steckt voller sinnvoller Neuerungen: Im Test gefallen uns der einfach einzurichtende WLAN-Gastzugang und die praktische Mesh-Übersicht. Nachholbedarf gibt es aber noch bei der NAS-Funktion.

FritzOS 7 - Test Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /