Abo
  • Services:

RegTP will WiMAX-Frequenzen vergeben

Mit "Licensing Light" sollen möglichst alle Interessenten bedient werden

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat jetzt Eckpunkte für eine Zuteilung von Frequenzen im 3,5-GHz-Bereich für breitbandige, drahtlose Verteilsysteme veröffentlicht und interessierte Kreise zur Kommentierung aufgerufen. Die entsprechenden Frequenzen sollen beispielsweise für die drahtlose Datenübertragung nach IEEE 802.16a alias WiMAX, also so genannte Metropolitan Area Networks, genutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die RegTP stellt dabei auch ein neues und flexibles Zuteilungsverfahren, ein so genanntes "Licensing Light", zur Diskussion. Damit soll ein schneller und unbürokratischer Marktzutritt sowie eine weitestgehend störungsfreie Frequenznutzung ermöglicht werden. Werden Anträge gestellt, die auf Grund der vorgesehenen technischen Parameter oder der örtlichen Nähe der Einsatzbereiche zu einer Interessenkollision führen könnten, wird den Antragstellern Gelegenheit gegeben, einvernehmliche Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Ziel ist es, dass möglichst alle Antragsteller entsprechend ihrem Bedarf mit Frequenzen versorgt werden können, ohne dass ein besonderes Vergabeverfahren durchgeführt werden muss.

Stellenmarkt
  1. Mondi Halle GmbH, Halle/Westfalen
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Die Frequenzen im 3,5-GHz-Bereich sind für breitbandige, drahtlose Verteilsysteme gedacht, mit denen z.B. schnelle, funkgestützte Internetzugänge oder auch Übertragungswege zwischen WLAN-Knoten und dem Internet realisiert werden. Die Nachfrage nach Frequenzen für diese Nutzungsmöglichkeiten sei insbesondere durch die neu entwickelten WiMAX-Systeme stark angestiegen. WiMAX soll dazu beitragen, dass DSL-Anschlüsse auch über weitere Distanzen drahtlos realisiert werden können.

"Damit eröffnet sich ebenso die Chance für mehr Wettbewerb im Breitbandzugangsmarkt auch in den Regionen, die durch DSL noch nicht abgedeckt werden können", so RegTP-Präsident Matthias Kurth.

Zudem gab die RegTP jetzt die Vergabe von Frequenzzuteilungen für den weitbandigen Bündelfunk im Frequenzbereich 451,00 bis 455,74 MHz und 461,00 bis 465,74 MHz bekannt. Damit ist ein Großteil des für den weitbandigen Bündelfunk vorgesehenen Frequenzspektrums vergeben worden.

Zum Zuge kamen dabei die Inquam Deutschland GmbH und die T-Mobile Deutschland GmbH, da keine anderen Unternehmen Anträge eingereicht haben. Die Frequenzen werden für weitbandige Bündelfunknetze zur überwiegend firmeninternen Mobilkommunikation genutzt.

Die Frequenzzuteilungen sind bis zum 31. Dezember 2020 befristet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (erscheint am 10. April)
  2. (pay what you want ab 0,88€)
  3. 99,99€ (versandkostenfrei)
  4. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)

fischkuchen 22. Dez 2004

Schön schön, 2005 soll hier bei mir angeblich auch mal was passieren, aber ich hab das...


Folgen Sie uns
       


Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019)

Samsung hat seine neue Galaxy-S10-Serie auf mehrere Bildschirmgrößen aufgeteilt. Besonders das "kleine" Galaxy S10e finden wir im Vorabtest interessant.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Galaxy S10e im Test: Samsungs kleines feines Top-Smartphone
Galaxy S10e im Test
Samsungs kleines feines Top-Smartphone

Mit dem Galaxy S10e bietet Samsung auch ein kompaktes Modell seiner neuen Oberklasse-Smartphone-Serie an. Beim Gerät gibt es zwar ein paar Abstriche bei der Hardware, es liegt aber fantastisch in der Hand und macht super Fotos - für uns der klare Geheimtipp der neuen Reihe.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy M20 kommt an drei Tagen nach Deutschland
  2. Smartphone Samsungs LPDDR4X-Speicher fasst 12 GByte
  3. Non-Volatile Memory Samsung liefert eMRAM aus

    •  /