SCO: Umsatz mehr als halbiert
Schuld am Umsatzrückgang sei vor allem der Bereich SCOsource, also das Lizenzgeschäft mit Unix, unter das auch der Verkauf von "Linux-Lizenzen" fällt. Konnte SCO hier im vierten Quartal des Vorjahres noch rund 10,3 Millionen Euro umsetzen, waren es jetzt nur noch 120.000 US-Dollar, wegen eines zunehmenden Wettbewerbsdrucks auf die Unix-Produkte des Unternehmens.
Dabei erwirtschaftete SCO einen Nettoverlust von 6,52 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Minus von 1,57 Millionen US-Dollar im Vorjahr.
SCO-Chef Darl McBride sieht dennoch Fortschritte bei seinem Unternehmen. Das Management stehe weiter hinter dem profitablen Unix-Geschäft. Hier werde man durch weitere Effizienzsteigerungen im ersten Quartal 2005 Geld verdienen und im ersten Halbjahr eine neue Version des OpenServer mit Codenamen "Legend" veröffentlichen.
Für das Gesamtjahr weist SCO einen Umsatz von 42,81 Millionen US-Dollar aus, knapp halb so viel wie im Vorjahr, als das Unternehmen noch 79,26 Millionen US-Dollar umsetzte. Insgesamt ergibt sich für 2004 ein Nettoverlust von 16,23 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Nettogewinn von 5,3 Millionen US-Dollar für 2003.