Abo
  • Services:

RFID: Datenschützer sollen ubiquitäres Computing untersuchen

Kooperation mit der Wirtschaftsinformatik an der Humboldt-Universität zu Berlin

Das "Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein" (ULD) soll im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Folgen des "ubiquitären Computing", also die allgegenwärtige Datenverarbeitung und die datenschutzkonformen Gestaltungsmöglichkeiten dieser neuen Technologie untersuchen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Projekt läuft unter der Bezeichnung "Technikfolgen-Abschätzung Ubiquitäres Computing und Informationelle Selbstbestimmung" (TAUCIS). Im Kern steht dabei die RFID-Technik, also Transponder, die, angebracht an Waren und Verpackungen, über einen Sender kontaktlos ausgelesen werden können. Das "ubiquitäre Computing" soll es so ermöglichen, Waren aller Art von der Schokolade bis zum Pullover, vom Reisekoffer bis zur Eintrittskarte, vom Reisepass bis zu Geldscheinen zu identifizieren.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. LexCom Informationssysteme GmbH, München

In künftigen Generationen sollen dann Geräte des Alltags wie Kühlschrank, Beleuchtung oder Heizung auf Bedarfsprofile ihres Besitzers reagieren (Ambient Intelligence) und miteinander kommunizieren.

"Wenn nun die Objekte nicht nur über sich, sondern auch über ihren Besitzer zu erzählen beginnen, dann sind wir als Verbraucher und Kunden mit ernsthaften Datenschutzproblemen konfrontiert", erläutert Dr. Johann Bizer, stellvertretender Landesbeauftragter und Projektleiter.

Dabei eröffne die Technologie heute noch kaum vorstellbare Möglichkeiten, das Verhalten von Menschen über die Objekte, die sie mit sich tragen, zu erfassen und zu verarbeiten. "Diese Technologie bietet auch wirtschaftliche Vorteile, z.B. in der Warenlogistik. Umso wichtiger ist es, die Möglichkeiten einer datenschutzkonformen Gestaltung herauszuarbeiten", so Bizer weiter.

Projektpartner des ULD ist dabei das Institut für Wirtschaftsinformatik an der Humboldt-Universität zu Berlin in Person von Prof. Oliver Günther und Dr. Sarah Spiekermann, die bereits seit längerem über ubiquitäres Computing und Privacy-Aspekte forschen.

Themenseiten:



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. (-76%) 11,99€
  3. 8,49€

macx 22. Dez 2004

Das schlimme an allen Systemen, die der Überwachung dienen könnten wie z.B. das...

Kreuzr 21. Dez 2004

Ja, sieht so aus. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. :-) Will sagen: nie aufgeben. Das...

Herb 21. Dez 2004

Schon deinen ISDN-Anschluss abgemeldet? Du weißt schon, dass man von außerhalb die ISDN...

renzo 21. Dez 2004

Offensichtlich haben wir nur wenig Chancen diesem zu entgehen, Motoradfahren mit einem...

Kreuzr 21. Dez 2004

Das genau ist der Punkt. Die Mißbrauchsmöglichkeiten stehen in keinem Verhältnis zu dem...


Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /