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Lancom: Firmware-Update erlaubt Multi-PPPoE

Load Balancing und Hochverfügbarkeit bei VPN-Tunneln. Lancom weitet den Funktionsumfang seiner Router mit einem weiteren Update seines Lancom Operating System (LCOS) aus. So sollen die VPN-Router des Herstellers mit der neuen Firmware bis zu acht verschiedene, redundante VPN-Gateways für einen einzelnen VPN-Tunnel nutzen können, um eine gleichmäßige Lastverteilung und höhere Ausfallsicherheit des Tunnels zu erreichen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die als "Multi-PPPoE" bezeichnete Funktion erlaubt die Einwahl bei mehreren Internet Providern gleichzeitig über einen einzelnen Router. So ist beispielsweise ein Backup eines Providers durch einen anderen möglich.

Darüber hinaus erlaubt es Lancom nun auch, manuell die Größe der "Maximum Transmission Unit" (MTU) einzustellen, also die maximale unfragmentierte Paketgröße auf einer WAN-Verbindung. So können beispielsweise VPN-Daten unfragmentiert über eine T-DSL-Verbindung übertragen werden. Ein erweitertes Portmapping gestattet das Umsetzen von Portnummern auf eingehenden Verbindungen.

Eine Reihe neuer Management-Funktionen gestatten unter anderem die Einrichtung mehrerer Administrationszugänge mit individuellen Zugriffsrechten auf die Gerätekonfiguration, den SSH-Zugriff auf das Gerät und die Verwendung von mehreren verschiedenen Loopback-Adressen für ein Gerät, um es in komplexen Netzwerkstrukturen eindeutig ansprechen zu können.

Hinzu kommen einige Detailverbesserungen in den Bereichen VPN, Routing und Management. Die Konfigurationssoftware LANconfig erlaubt nun automatische Firmware-Updates, auch für mehrere Geräte gleichzeitig.

Die Software LCOS 4.0b steht bei Lancom(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit und bietet auch für Wireless-Router Neues.


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