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Desktop-Suche für Linux von NeuroPower

Software Superior Search 2004 für Windows und Linux. Angesichts immer größer werdender Festplatten und schnell anwachsender Datenmengen kommen zumindest Anwender, die nicht penibel auf eine aussagekräftige Sortierung und Benennung ihrer Daten achten, schnell in Schwierigkeiten, wenn es darum geht, bestimmte Dateien wiederzufinden. Dem Problem nehmen sich seit kurzer Zeit Desktop-Suchmaschinen an. Mit Superior Search 2004 gibt es von NeuroPower nun ein solches Produkt als Beta auch für Linux.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Desktopsuche arbeitet nach Herstellerangaben auf dem PC oder Netzwerk mit "gängigen Texten und Office-Dokumenten (z.B. Word, Excel, HTML, PDF usw.)" zusammen. Außerdem indiziert sie Dateien in Archiven (z.B. ZIP, RAR, ARJ, TAR usw.). Nach Angaben von NeuroPower werden dabei auch Stichwörter, Textpassagen, Zahlen, Formeln und sonstige Informationen in geschützten Archiven gefunden, sofern man Superior Search die entsprechenden Passwörter zur Verfügung stellt.

Zum Wiederfinden der indizierten Daten bietet Superior Search 2004 neben der zeichengenauen Suche auch eine unscharfe Suchfunktion an, die dem eingegebenen Suchbegriff ähnliche Fundstellen aufspürt. Ein Vorschaufenster soll den Dateinhalt anzeigen, ohne dass man das damit verbundene Programm extra starten muss.

Nach den Informationen aus einem kurzen Test(öffnet im neuen Fenster) auf Pro-Linux.de merkt man dem Programm aber offensichtlich an, dass es zunächst für Windows entwickelt wurde. Gerade die im Linux-Bereich nicht unwichtigen Open- und StarOffice-Dateien oder bz2-Dateien erfasst Superior Search 2004 derzeit nicht. Auch die E-Mail-Indizierung erstreckt sich momentan nur auf Outlook und Outlook Express – Programme, die unter Linux nicht zum Standard-Repertoire zählen.

Die bis Februar 2005 laufzeitbegrenzte Linux-Beta-Version von Superior Search 2004 kann kostenlos vom Anbieterserver heruntergeladen werden. Sie ist rund 3,5 MByte groß. Die fleißigsten sieben Tester erhalten bei Erscheinen des fertigen Programms zur Belohnung eine Gratis-Lizenz.

Der Preis der Download-Windows-Version liegt bei 109,- Euro. [von Tim Kaufmann]


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